Hamann ist täglich unterwegs in der Schorfheide im Landkreis Barnim, um die Lage zu beobachten. Bereits seit Mitte vergangener Woche ist sogar der Wald komplett vereist. Die Lage verschärfe sich von Tag zu Tag aufgrund der dicken Eisschicht. „Wir haben Bereiche hier bei uns, da haben wir so durchschnittlich drei Zentimeter Eisschicht.“ In manchen Bereichen seien bis zu fünf Zentimeter möglich, sagt er.
Rehe, Wildschweine und andere Tiere fänden so nichts zu fressen und ihre Reserven seien aufgebraucht, sagt Kai Hamann. Die Eisschichten bereiteten den Tieren zudem weitere Probleme: „Hier sieht man um jeden einzelnen Ast dieser Eisschicht ringsherum“, sagt er, während er ein entsprechendes Bild auf seinem Handy zeigt. Die Wildtiere könnten sich die Füße aufschneiden, wenn sie in die Eisschicht einbrechen. „Ich habe es an meinen eigenen Hunden gesehen, dass die keine Freude hatten, auf den Freiflächen zu laufen“, sagt Hamann. „Das tut offensichtlich sehr weh und das ist auch die Gefahr für unsere Wildtiere, insbesondere wenn sie flüchten müssen.“