FDP und Pro Augsburg kritisieren den jüngsten Vorstoß des OB-Kandidaten der Freien Wähler, Hannes Aigner, zum Staatstheater. Dessen Forderung nach einem Kostendeckel und Baustopp hätte eine rund 400 Millionen Euro teure Bauruine zur Folge, so der Vorwurf. Nötig sei aber eine zügige Fertigstellung ohne weitere Verzögerung. „Es ist schon verdächtig, dass OB-Kandidat Hannes Aigner kurz vor den Wahlen das Gegenteil dessen fordert, was seine Freien Wähler im Stadtrat beschlossen haben“, kommentiert Iris Steiner, die OB-Kandidatin von FDP und Pro Augsburg. Es gehe offenbar um ein Wahlkampfmanöver.

Aigner hatte gefordert, dass im Falle von weiteren Kostensteigerungen das Projekt auf den Prüfstand müsse und eine Umplanung nötig sei. Das müsse nicht zu einer Bauruine führen, die er auch nicht haben wolle. Eine etwaige Überschreitung der 417 Millionen Euro könne aber nicht ohne Folgen bleiben. FDP/Pro Augsburg, die die Kostensteigerungen auch kritisch sehen, geben aber zu Bedenken, dass erneute Umplanungen Verzögerungen mit sich bringen und noch weiteres Geld kosten würden. Am Ende bekomme man weniger Theater, spare aber nichts. (skro)

  • Stefan Krog

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis

  • FDP

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis

  • Theatersanierung

    Icon Haken im Kreis gesetzt

    Icon Plus im Kreis