Scharfe Wortwahl

Kabarettistin Monika Gruber teilt gegen die Grünen aus

06.02.2026 – 16:48 UhrLesedauer: 2 Min.

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Kabarettistin Monika Gruber (Archivbild): Sie übt scharfe Kritik an den Grünen. (Quelle: Peter Kneffel)

Die 54-jährige Monika Gruber kritisiert in ungewöhnlich deftiger Sprache ihre Kabarettkollegen und die Grünen.

Kabarettistin Monika Gruber hat in einem Interview mit dem Verlag Nürnberger Presse mit scharfer Wortwahl gegen Kollegen ihrer Branche und die Grünen ausgeteilt. Die 54-Jährige nutzte dabei Formulierungen, die selbst für ihre Verhältnisse als deftig gelten.

Die Kabarettszene positioniere sich „sehr einseitig in den Reihen der woken und vermeintlich überkorrekten Zeitgeistnutten, die bei jeder Demo gegen Israel in der ersten Reihe mitmarschieren, bei islamistischen Anschlägen oder Massenmorden durch das iranische Regime aber die Klappe halten, weil es nicht in ihre Weltanschauung passt“, sagte sie im Interview.

Gruber erntete in den vergangenen Jahren wiederholt Kritik für ihre Äußerungen zur Umwelt- oder Corona-Politik. Auch ihr Auftritt bei einer Demo in Erding 2023 gegen die Energiepolitik der damaligen Bundesregierung sorgte für Kontroversen.

In dem Gespräch mit dem Nürnberger Verlag verorte sie sich in der bürgerlich-liberalen Mitte mit einem christlich-konservativen Welt- und Menschenbild, sagte sie weiter. Sie habe wie „die allermeisten normalen Leute“ keine Lust mehr, „ihre zulässige Meinung von selbstgerechten Moralaposteln vorgekaut zu bekommen“.

Besonders scharf fiel ihre Kritik an den Grünen aus. Die Partei sei ihrer Ansicht nach „von einer Umweltschutzpartei zur totalitären Klima- und Kriegstreiber-Sekte verkommen“. „Ich glaube, dass die Grünen Deutschland und die indigene Bevölkerung Deutschlands in Wirklichkeit zutiefst verachten und nichts zu verlieren haben“, sagte Gruber.

Sich selbst bezeichnete sie als fälschlicherweise in die rechte Ecke gestellt und als „tolerant und respektvoll anderen gegenüber“. Diese Haltung erwarte sie auch von jenen, „die mir gegenübertreten oder – etwas weiter gefasst – die zu uns ins Land kommen, um Schutz zu suchen oder meinetwegen nur wegen der besseren wirtschaftlichen Perspektive“.