Sächsische Musikszene europaweit sichtbar machen

Das im vergangenem Oktober gegründete Büro für Popkultur und Musik Sachsen will laut Projektleiterin Alex Pagel unter anderem Musikerinnen und Musiker sowie Bands beraten und sie auf ihrem Weg begleiten. Zudem möchte man überregional sichtbar machen, dass Sachsen ein musikalisch sehr aktives Bundesland sei.

Durch verschiedene Formate wolle das BPM sächsische Musik landes- und europaweit etwa auf Festivalbühnen, bei Musikkonferenzen und größeren Showcases sichtbar machen, so Pagel. Bei einem Auftakttreffen im Februar hat das BPM Sachsen in der Dresdner Neustadt erstmals Musiker, Bands und Clubbetreiber mit Vertretern des sächsischen Kultur- und Wirtschaftsministeriums zusammengebracht.

Das Zeichen ist, dass wir das Musikland Sachsen als sehr Musik-aktives Bundesland wahrnehmen und das sehr gerne auch zeigen wollen.

Alex Pagel, Projektleiterin BPM Sachsen

Musik als wichtiges Standbein der sächsischen Wirtschaft

Das BPM Sachsen führt laut Landesregierung die bisherigen Landesprojekte „Pop Impuls“ und den „Branchenfokus Pop“ von Kreatives Sachsen unter einem Dach zusammen – als erste zentrale Anlaufstelle für Popkultur und Popularmusik in Sachsen. Kultur- und Wirtschaftsministerium fördern das Büro gemeinsam mit rund 310.000 Euro.

Dirk Panter, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, sagte zu diesem Zusammenschluss, die Musikwirtschaft sei eine wichtige Teilbranche der sächsischen Kultur- und Kreativwirtschaft: „Mit dem BPM Sachsen wollen wir Strukturen zur nachhaltigen Förderung der Popularmusik in Sachsen schaffen, die zur Professionalisierung beitragen und Akteuren helfen, weiter marktwirtschaftliche Kompetenzen aufzubauen.“

Unterstützung für Newcomer aus ganz Sachsen

Die Zentrale des BPM Sachsen befindet sich in Dresden, die Beratungsstelle in Leipzig. Man werde aber für ganz Sachsen da sein, so Projektleiterin Alex Pagel. In der Praxis werde man sich beispielsweise mit Bands zusammensetzen und schauen, wo sie gerade stehen, ob es schon gespielte Tourneen gab oder veröffentlichte Singles und Alben.

Im nächsten Schritt könne man die Band gezielt unterstützen, sie gegebenenfalls auch zu Workshops zu Themen wie Booking oder Vertrieb im Musikbereich vermitteln, um sie zu befähigen, eine Strategie zu entwickeln: „Was muss ich denn als Nächsten tun, um mit meiner Musik weiter zu kommen, und vor allem auch, um mehr Geld zu verdienen?“

Quellen: MDR KULTUR, BPM Sachsen, Landesregierung Sachsen, dpa
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