Stand: 06.02.2026 15:38 Uhr

Ein 33-Jähriger ist nach einem medizinischen Notfall auf einer Polizeistation in Hannover im Krankenhaus gestorben. Die Obduktion des Toten läuft. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft untersuchen den Fall.

Wann die Obduktion abgeschlossen ist, ist unklar, wie die Polizei auf Anfrage von NDR Niedersachsen mitteilte. „Die Ermittlungen zeigen derzeit, dass alle Maßnahmen der Polizeibeamten rechtmäßig waren“, sagte Polizeisprecher Marcus Schmieder dem NDR Niedersachsen. Dass der Fall nun extern vom Zentralen Kriminaldienst Hannover untersucht wird, ist demnach ein Standardverfahren. Weitere Details zu dem Fall nannten de Behörden zunächst nicht. Der 33-Jährige kam in der Nacht von Sonntag auf Montag in Polizeigewahrsam. Einsatzkräfte waren laut Polizei wegen eines Streits und einer Sachbeschädigung in den Stadtteil Vahrenwald gerufen worden. Der Mann habe einen Platzverweis bekommen. Diesem sei er aber nicht nachgekommen, weshalb er in Gewahrsam genommen werden sollte. Dabei habe er Widerstand geleistet und sei leicht verletzt worden. Ein Arzt habe ihn untersucht und die Gewahrsamsfähigkeit festgestellt.

Mann wehrt sich und bekommt plötzlich Krämpfe

Am Montag gegen 6 Uhr sollte der 33-Jährige wieder entlassen werden. In der Ausgangsschleuse wehrte sich der Mann den Angaben zufolge erneut. Als Einsatzkräfte ihn aus der Schleuse schieben wollten, habe er plötzlich gekrampft und das Bewusstsein verloren. Die Polizei hat nach eigenen Angaben sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen, bis Rettungskräfte eintrafen und den Mann in ein Krankenhaus brachten. Dort starb der Mann am Mittwoch.

Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | Niedersachsen 18.00 | 06.02.2026 | 18:00 Uhr

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