„Nach dem Pfennigbasar ist vor dem Pfennigbasar“, sagt Annerose Lauterwasser, die Präsidentin des Internationalen Frauenclubs Karlsruhe. Und dabei hört man ihr die Erschöpfung der letzten Tage noch an, während sie ein positives Fazit für den 56. Pfennigbazar in Karlsruhe zieht. Noch während hunderte fleißige Helferinnen und Helfer damit beschäftigt sind die nicht verkauften Waren wieder zu verpacken und die Spuren des Groß-Events in der Schwarzwaldhalle zu beseitigen, blickt Lauterwasser bereits in die Zukunft.

Stöbern und finden: Der Reiz des Pfennigbasars

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Foto: Thomas Riedel

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Tausende Menschen strömen in die Schwarzwaldhalle

Wie viele Abertausend Menschen in die Schwarzwaldhalle geströmt sind, um in dem schier endlosen Angebot aus Kunst, Trödel und Nützlichem etwas Spannendes zu ergattern, ist nicht bekannt. „Die Halle war gefüllt mit Menschen, es waren Tausende“, beschreibt Lauterwasser. Auch wie hoch die Einnahmen aus den Verkäufen in diesem Jahr waren und ob, wie erhofft, die fünf-Millionen-Marke geknackt werden konnte, steht bei Ende der Veranstaltung noch in den Sternen. Aber aus dem Bauch heraus würde Annerose Lauterwasser allerdings davon ausgehen.

Traumhaftes Geschirr – auch von namhaften Firmen – gibt es auf dem Pfennigbasar

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Foto: Thomas Riedel

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Was für die Region Karlsruhe der wohl größte Flohmarkt des Jahres ist, ist für die Organisatoren mit Mithelfer eine Mammutaufgabe. In 34 Abteilungen wechseln die gespendeten Waren während des gemeinnützigen Basars die Besitzer. „Von Unterwäsche über Kleinmöbel bis hin zu Teppichen ist alles dabei“, sagt Lauterwasser. Damit das gelingen kann, helfen über 500 Personen mit. Sie sorgen dafür, dass in den anderthalb Wochen, in denen der Pfennigbasar geöffnet ist, die Besucher aus Karlsruhe und Umgebung gemütlich stöbern und besondere Schätze finden können. Der harte Kern, der für die Organisation zuständig ist, besteht aus zehn Personen. Viele weitere unterstützen und der Club ist dafür äußerst dankbar.

Gemeinnütziges Organisationen können sich noch melden

Wenn das wertvolle Porzellan bis zum nächsten Basar wieder verstaut ist und das Sicherheitsunternehmen das Geld gezählt hat, wird es daran gehen, die Einnahmen zu verteilen. Gemeinnützige Organisationen können noch bis Mitte Februar einen Spendenantrag stellen, so Vereinspräsidentin Lauterwasser.

Natürlich fehlen auch Bücher nicht auf dem Pfennigbasar

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Vereinspräsidentin Lauterwasser selbst ist auch nicht leer ausgegangen. Sie sagt zwar, dass sie schon alles habe, was sie braucht – aber eine Blumenvase wird sie in Zukunft daran erinnern, dass auch die 56. Auflage des Pfennigbasars in Karlsruhe ein voller Erfolg war.

Mehr Bilder vom Pfennigbasar gibt es in der Bildergalerie von Thomas Riedel.

  • Veronika Hartmann

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  • Karlsruhe

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  • Mammutaufgabe

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