Alemannia gegen RWE
Hochsicherheitsspiel: Verein trifft Sicherheitsvorkehrungen
06.02.2026Lesedauer: 2 Min.
Polizisten stehen beim letzten Spiel vor dem RWE-Gästeblock: Damals flog eine Sitzschale in Richtung Spielfeld. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov)
Die Fanlager von Aachen und Essen gelten als verfeindet. Beim letzten Duell auf dem Tivoli kam es zu Ausschreitungen. Das soll am Sonntag verhindert werden.
Westschlager auf dem Tivoli: Am Sonntag trifft Alemannia Aachen um 16.30 Uhr auf Rot-Weiss Essen. Das Duell zwischen den beiden Traditionsvereinen ist ein Hochsicherheitsspiel für die Behörden, die Fanlager gelten als besonders verfeindet.
Am Sonntag soll sich das nicht wiederholen, weshalb die Alemannia in Kooperation mit der Polizei und dem Ordnungsamt erhöhte Sicherheitsvorkehrungen trifft. Von einem Polizeisprecher heißt es: „Die Polizei Aachen ist auf die Partie vorbereitet und begleitet die Begegnung mit einem lageangepassten Einsatzkonzept. Ziel ist es, einen störungsfreien Verlauf der Veranstaltung zu gewährleisten sowie Straftaten und Ordnungswidrigkeiten von besonderer Bedeutung zu verhindern sowie beweissicher zu verfolgen.“
Für das Spiel sind bislang knapp 26.000 Tickets verkauft worden, bis zum Anpfiff werden es wohl noch mehr. 3.000 Fans aus Essen werden erwartet, diese werden bereits bei der Ankunft am Hauptbahnhof in Shuttle-Bussen zum Stadion geleitet. Im Tivoli ist an der Nordtribüne eine Pufferzone zwischen Heim- und Gästefans geplant. So soll ein Aufeinandertreffen mit Aachener Fans verhindert werden.
Am Eingang werden rund 300 Ordner verstärkte Sicherheitskontrollen durchführen. Am Sonntagmorgen wird zudem der Außenbereich am Tivoli darauf kontrolliert, ob dort verbotene Gegenstände wie Pyrotechnik versteckt wurden.
Um einen Sitzschalen-Vorfall wie beim letzten Spiel zu verhindern, wurden außerdem inzwischen viele der Sitzschalen gegen sogenannte Vario-Sitze, einklappbare Sitzmöglichkeiten aus Metall, getauscht.
