Für die SV Elversberg war an diesem Samstag zuhause an der Kaiserlinde kein Blumentopf zu gewinnen. Hertha BSC Berlin holte für sich mit 3:0 den ersten Dreier des Jahres – und bescherte Elversberg damit im Aufstiegsrennen einen deutlichen Dämpfer.

Dominanz, aber keine Tore

In der ersten halben Stunde waren es vor allem die Gastgeber, die das Spiel bestimmten. Beinahe wären die Elversberger sogar in der fünften Minute durch Stürmer David Mokwa in Führung gegangen. Das blockte Hertha-Keeper Tjark Ernst jedoch ab.

Die Saarländer dominierten die Partie, die Gäste aus Berlin fanden erst langsam ins Spiel rein. In der 42. Minute war es dann ein Standard, der die Hertha in Führung brachte. Paul Seguin schlug eine Ecke von der linken Seite nah ans Tor, Pascal Klemens köpfte aus drei Metern ins kurze Eck. Elversberg kam zwar immer wieder zu guten Chancen, konnte sich aber nicht belohnen.

Trotz Angriffs keine Chance

Nach der Pause dann eine erneute Riesenchance für die Gäste: Hertha-Kapitän Fabian Reese schaffte es nach einem schon missglückten Tormanöver von Grabownik, Schuler und Le Joncour im Fünfer nicht, den Ball einzunetzen. Stattdessen traf er Elversberg-Keeper Nicolas Kristof.

Dann war es ausgerechnet Ex-Elversberger Luca Schuler, der mit einem Konter-Tor die 2:0-Führung für die Berliner besorgte (57.) – vorbereitet von Reese. Elversberg mühte sich zwar um den Ausgleich, doch der Abschluss wollte trotz der frisch eingewechselten Jarzinho Malanga und Amara Condé einfach nicht gelingen. Stattdessen bestimmten Fehlpässe das Elversberger Spiel – und ein Beinahe-Eigentor der Berliner.

Das Team von Trainer Vincent Wagner hatte der Hertha trotz einiger Riesenchancen nicht viel entgegenzusetzen. Hertha gelang es, das Elversberger Spiel weitestgehend zu stoppen. Toni Leistner machte dann in der 78. Minute mit einem Schuss aus 15 Metern in den rechten Winkel den Deckel drauf – 3:0 für die Berliner.

Elversberg rutscht damit in der Tabelle mit seinen 38 Punkten auf den dritten Platz ab, weil Paderborn durch einen 2:0-Sieg gegen Nürnberg mit 39 Punkten vorgerückt ist. Für die Saarländer könnte es aber im schlimmsten Fall noch weiter runter gehen, denn Darmstadt (38) und Hannover (35) haben ihre Spieltagspartien erst noch vor sich.

Die Faasend muss die SVE am Samstag, 14. Februar, auswärts feiern. Dann sind die Saarländer ab 20.30 Uhr bei Abstiegskandidat Dynamo Dresden zu Gast.

Über dieses Thema haben auch die SR info-Nachrichten im Radio am 07.02.2026 berichtet.