Bitterer Ausfall bei Essen
Kracher in Aachen: RWE-Leistungsträger fällt aus
Aktualisiert am 08.02.2026 – 08:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Klaus Gjasula (Archivbild): Der 35-Jährige fällt gegen die Alemannia aus. (Quelle: Thorsten Tillmann)
Der Westschlager zwischen der Alemannia und RWE steht an. Die Essener müssen auf einen wichtigen Mittelfeldakteur verzichten.
Ausfall bei Alemannia Aachens Rivalen: Rot-Weiss Essen muss beim brisanten Westschlager auf dem Tivoli am Sonntag (16.30 Uhr) auf seinen Leistungsträger Klaus Gjasula verzichten. Der Mittelfeldspieler leidet an einer Reizung am Sprunggelenk und wird laut der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) nicht rechtzeitig fit. Der ehemalige albanische Nationalspieler hatte bereits unter der Woche mehrere Trainingseinheiten verpasst.
Bereits die letzten beiden Spiele gegen Aachen hatte der Mittelfeldakteur verletzungs- und krankheitsbedingt verpasst – RWE verlor beide Duelle. Im August 2025 gewann die Alemannia mit 2:3 in Essen, in der vergangenen Saison hieß es am Ende 2:0 für Aachen auf dem Tivoli.
Sicher fehlen werden RWE Jakob Golz (Innenbandanriss), Jannik Hofmann (Rotsperre) und Jaka Cuber Potocnik (Trainingsrückstand). Positiver sieht es in Essen dagegen bei Marek Janssen aus: Er konnte laut der „WAZ“ wieder mittrainieren. Auch Top-Scorer Kaito Mizuta soll am Sonntag wieder dabei sein.
Bei der Alemannia fehlt am Sonntag weiterhin Kapitän Mika Hanraths. Nach monatelanger Verletzungspause hat er noch Trainingsrückstand, laut eigenen Aussagen peilt er ein Comeback im Laufe des Februars an. Florian Heister (Wadenverletzung), Jeremias Lorch (Knieverletzung) und Fabio Torsiello (Trainingsrückstand) stehen ebenfalls nicht im Kader.
Für den Kracher am Sonntag wurden im Vorverkauf bereits mehr als 26.000 Tickets verkauft. Sollten bis zum Spiel alle 31.580 Tickets vergriffen sein, wäre es das erste ausverkaufte Spiel auf dem Tivoli in dieser Drittligasaison. Beim letzten Duell im Januar 2025 waren bereits im Vorfeld keine Tickets mehr zu kaufen.
Aachens jüngste Statistik gegen den aktuellen Tabellenvierten Essen liest sich positiv. Alle drei Spiele seit dem Aufstieg in die 3. Liga konnte die Alemannia für sich entscheiden. In der Gesamtstatistik hat jedoch RWE die Nase vorn: In 90 Spielen gewann Essen 40 Mal, Aachen siegte 34 Mal. 17 Mal trennten sich die Vereine mit einem Remis.
