
Dieser Sci-Fi-Film bewegt auch heute noch viele Zuschauer:innen.Bild: United International Pictures GmbH
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Während viele beim Titel „Bester Sci-Fi-Film der letzten 20 Jahre“ an Blockbuster wie „Interstellar“ denken, bezeichnen andere diesen modernen Klassiker als das Nonplusultra im Sci-Fi-Genre. Heute läuft der 2006 erschienene Streifen von „Gravity“-Regisseur Alfonso Cuarón im TV.
08.02.2026, 07:1608.02.2026, 07:16

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Manche Filme saugen einen regelrecht in das Geschehen hinein, sodass es sich so anfühlt, als wäre man selbst in der filmisch dargestellten Welt dabei. Wie meisterhaft so ein Effekt ausgeführt werden kann, zeigt „Gravity“-Mastermind Alfonso Cuarón mit „Children of Men“.
Wer sich von der perfekten Mischung aus Dystopie, Action und Horror überzeugen möchte, sollte heute den Fernseher anschalten: „Children of Men“ läuft im linearen TV-Programm.
„Children of Men“: Darum geht es
Die Handlung von „Children of Men“ spielt in einer düsteren Zukunft im Jahr 2027, in der die Menschheit seit 18 Jahren unfruchtbar ist und der Zusammenbruch gesellschaftlicher Ordnung allgegenwärtig ist.
Großbritannien hat sich in einen autoritären Überwachungsstaat verwandelt, der Geflüchtete brutal interniert. Der abgeklärte Bürokrat Theo Faron (Clive Owen) wird von seiner früheren Aktivisten-Partnerin Julian (Julianne Moore) kontaktiert, die einer Untergrundorganisation angehört.
Er soll Kee (Clare-Hope Ashitey), eine junge Geflüchtete, beschützen und zu einer mysteriösen Organisation namens Human Project bringen.
Auf der gefährlichen Reise durch ein von Gewalt und Misstrauen geprägtes Land wird klar, dass Kee schwanger ist – die erste bekannte Schwangerschaft seit Jahrzehnten – und damit zur letzten Hoffnung der Menschheit wird.
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„Children of Men“: Darum lohnt sich der Film
Sieben Jahre bevor Alfonso Cuarón mit „Gravity“ einen der besten Sci-Fi-Filme aller Zeiten erschuf, gab es für „Children of Men“ bei Kritiker:innen und den Zuschauer:innen große Begeisterung. Bei Rotten Tomatoes hält der Sci-Fi-Klassiker eine sehr gute Bewertung von 92 Prozent.
Und das zurecht. „Children of Men“ überzeugt durch eine besondere Atmosphäre mit einer garantierten Gänsehaut. Die düstere, dystopische Welt wird dem Publikum sehr nahegebracht – und das nicht zuletzt wegen des Szenenbilds und der Kameraeinstellungen.
Gemeinsam mit Kameramann Emmanuel Lubezki, der auch für seine Arbeit bei „The Revenant“ bekannt ist, nahm Cuarón mehrere Plansequenzen auf. Das bedeutet, die langen Szenen werden ohne sichtbaren Schnitt aufgenommen und haben eine ganz besondere Wirkung.
Am 8. Februar läuft „Children of Men“ ab 23.20 bei Arte. TV-Ausstrahlung verpasst? Den Sci-Fi-Klassiker gibt es auch bei Amazon als Kauf- und Leihtitel.