NRW-Minister bei Karnevalssitzung
„Bauarbeiter“ Wüst hat das „beste Werkzeug im Gepäck“
08.02.2026 – 11:14 UhrLesedauer: 1 Min.
Hendrik Wüst beim Rosenmontagszug in Köln 2024: Damals lief er mit einer Fußgruppe mit. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)
Bei einer Karnevalsveranstaltung kommt Hendrik Wüst zusammen mit seiner Frau im Bauarbeiter-Kostüm. Im Gepäck hat er das größte Investitionsprogramm in der Geschichte NRWs.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am vergangenen Freitag gemeinsam mit seiner Frau Katharina die traditionelle Karnevalssitzung des WDR in Köln besucht. Die beiden kamen als Bauarbeiter verkleidet – und mit dem „aktuell wohl besten Werkzeug im Gepäck“, wie Wüst in einem Instagram-Beitrag schreibt: dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“.
Dabei handelt es sich um das größte Investitionsprogramm in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. In den nächsten zwölf Jahren werden insgesamt etwa 60 Milliarden Euro in die Infrastruktur investiert – etwa Kitas, Schulen, Universitäten, Straßen, Brücken, Krankenhäuser und Sportanlagen, betont Wüst.
Zehn Milliarden Euro des kommunalen Anteils werden laut Plan pauschal vergeben, damit die Mittel schneller und unbürokratischer bei den Kommunen ankommen. Die Stadt Düsseldorf erhält beispielsweise 280 Millionen Euro.
„Versprochen: Mer losse d’r Dom en Kölle – aber im Rest des Landes bauen wir richtig los“, schreibt Wüst in Bezug auf den NRW-Plan. Er lobt außerdem vor den Karnevalstagen die Arbeit von „tausenden Ehrenamtlichen, die diese Tradition mit so viel Leidenschaft pflegen“. Er selbst finde an Karneval besonders schön: „Jeder kann mitmachen und das sein, was er oder sie sein möchte.“
