Japan wählt sein neues Parlament, Anleger sind hochnervös. Denn das Land gilt als stille Macht der Märkte. Und könnte jetzt zur Gefahr für die Kurse werden – weltweit.

8. Februar 2026, 13:31 Uhr

9 Min.

26 Kommentare

Zusammenfassen

Schließen
Artikelzusammenfassung

Stefan Rittner in Tokio beobachtet plötzliche Turbulenzen am japanischen Anleihemarkt, ausgelöst durch politische Veränderungen in Japan. Die Finanzmacht des Landes könnte globale Auswirkungen haben, da japanische Investoren Milliarden in ausländische Anlagen halten. Die Ankündigung der Premierministerin, die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel auszusetzen, sorgt für Unruhe an den Börsen. Eine mögliche Zinsanhebung in Japan könnte eine Kettenreaktion an den Finanzmärkten auslösen, ähnlich wie bereits 2024 geschehen. Die Unsicherheit über die Zukunft der japanischen Finanzmärkte bleibt bestehen, während Anleger auf mögliche Kapriolen vorbereitet sein müssen.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

Gefällt mir

Gefällt mir

Gefällt mir nicht

Gefällt mir nicht

Send

Parlamentswahl in Japan: Das Ausbruchsrisiko des japanischen Vukans Fuji gilt als gering. An den Börsen könnte das Land jedoch für Eruptionen sorgen.

Das Ausbruchsrisiko des japanischen Vukans Fuji gilt als gering. An den Börsen könnte das Land jedoch für Eruptionen sorgen.
© Marco Arguello/​Connected Archives

Als die Welt Ende Januar gerade auf das Weltwirtschaftsforum im Schweizer Bergdorf Davos blickt, sitzt Stefan Rittner in Tokio vor seinem Finanzterminal und stutzt. Ein
Blick auf die Zahlen, dann noch einer. Die Renditen japanischer
Staatsanleihen mit 30 oder 40 Jahren Laufzeit steigen plötzlich zu schnell, zu stark. Achtmal heftiger
als an einem normalen Handelstag. „Das war wirklich sehr ungewöhnlich“,
sagt Rittner. Er arbeitet in der japanischen Hauptstadt für die deutsche Fondsgesellschaft Allianz Global Investors. Während Deutschland erst aufwacht, beschäftigt sich Rittner schon mit den Folgen.