Jena steht gut – Glück bei Lattenknaller
Die 5.000 Fans in der Alten Försterei sahen in der ersten Halbzeit ein Spiel auf ein Tor – nämlich das der Thüringerinnen. Jena konnte aber dank einer engagierten Abwehrleistung größere Chancen der Berlinerinnen weitgehend verhindern. Glück hatte der FCC in der 25. Minute, als Lia Kamber den Ball aus 25 Metern an die Latte knallte. Offensiv kamen die Gäste nahezu nicht vor.
Union hilft beim Siegtreffer ordentlich mit
Das änderte sich nach der Pause, als Jena deutlich engagierter auch nach vorn spielte. Bereits in der 48. Minute hatte Isabella Jaron die Chance zur Führung, ihr Querpass wurde aber noch abgewehrt. Auf der anderen Seite war Torfrau Jasmin Janning bei einem Flachschuss zur Stelle (52.).
In der 61. Minute führte Jena. Melina Reuter traf aus zehn Metern nach einem sehenswerten Doppelpass mit Suya Haering. Doch nur fünf Minuten später glich Union aus. Ein harmloser Freistoß von Lisa Heiseler segelte an allen vorbei und landete im linken Eck. In der vierten Nachspielminute jubelte dann aber doch noch mal Jena: Nach einem weiten Ball waren sich die letzte Spielerin der Berliner und die Torfrau nicht einig, Olivia Alcaide stand dadurch plötzlich mit dem Ball vor dem leeren Tor und schob ein.