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Adelaide (Australien) – Schwimmen für den guten Zweck! Hunderte Menschen sind in Adelaide als Hollywood-Ikone Marilyn Monroe verkleidet ins Freibad von Marion gesprungen. So witzig die Schnappschüsse auch aussehen, haben sie allerdings einen ernsten Hintergrund. Vor zwölf Jahren wurde die Aktion von Sarah Tinney ins Leben gerufen, um Spenden für die nationale, gemeinnützige Organisation Cancer Council SA zu sammeln, die sich mit Krebsbekämpfung beschäftigt.
Mit platinblonden Perücken, weißem Badeanzug und rotem Lippenstift traten dieses Jahr fast 1000 verkleidete Frauen und Männer an, die sich selbst Marilyns nennen. Mehrere Schnappschüsse zeigen eindrucksvoll, wie die blonden Schwimmerinnen in Schwimmreifen auf dem Wasser treiben.

Andere sind froh, wenn sie ihren Rettungsreifen loswerden. Diese Teilnehmerin schnappt sich gleich sieben Exemplare
Foto: Amer Ghazzal/Shutterstock
Großer Ansturm auf Veranstaltung
Bei entspannten 29 Grad warteten die verkleideten Marilyns bereits seit den frühen Morgenstunden, um ins Freibad gelassen zu werden. Der Ansturm war so groß, dass die Notausgänge des Geländes kurzerhand als Eingänge umfunktioniert werden mussten.
Ein Einheimischer aus Brighton scherzte, dass das Marilyn-Schwimmen mittlerweile so groß sei, dass man nächstes Jahr die Hilfe der Raumfahrtbehörde NASA bräuchte, nur um alle Marilyns an den Strand zu bekommen.

Mit Schirm, Charme und Millionen: Bisher kamen bei den jährlichen Veranstaltungen umgerechnet rund eine Million Euro für die Krebsforschung zusammen
Foto: Amer Ghazzal/Shutterstock
Benefizschwimmen wurde 2014 gegründet
Das Benefizschwimmen wurde von Sarah Tinney ins Leben gerufen, nachdem sie ihre Mutter 2007 an Gebärmutterkrebs verloren hatte. Seitdem habe man mit der jährlichen Veranstaltung umgerechnet rund eine Million Euro gesammelt, heißt es auf der Website der von Tinney ins Leben gerufenen Stiftung.

Von wegen Land unter! Bei der Benefiz-Aktion war gute Laune angesagt
Foto: Amer Ghazzal/Shutterstock
Bereits vor einem Jahr schwärmte Tinney: „Mit solchen Zahlen werden wir unser Ziel von fünf Millionen Dollar in ein paar Jahren erreichen. (…) Das hat meine Erwartungen übertroffen. Normalerweise habe ich schon recht große Ideen, aber das hier ist größer und besser, als ich es mir jemals hätte vorstellen können.“

Hollywoodstar Marilyn Monroe (1926-1962) starb im Alter von 36 Jahren an einer Überdosis von Barbituraten
Foto: Donaldson Collection/Michael Ochs Archives/Getty Images