Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Landes ab Montag zu Warnstreiks aufgerufen. Dabei fordert ver.di für die Arbeitnehmer sieben Prozent mehr Gehalt im Monat – mindestens aber 300 Euro zusätzlich, um die unteren Lohngruppen zu stärken. Zudem soll die Vergütung von Nachwuchskräften um 200 Euro im Monat steigen.
Am Montag liegen die Schwerpunkte der Streiks in Baden-Württemberg in Stuttgart und in Heilbronn. In Stuttgart sind dabei voraussichtlich alle Landeseinrichtungen vom Warnstreik betroffen. Neben den Universitäten und Hochschulen handelt es sich dabei auch um die Studierendenwerke, die Ministerien und den Landtag aber auch Behörden wie das Statistische Landesamt oder das Landesamt für Besoldung.
Warnstreik in BW: Hier wird am Montag gestreikt
Auch Beschäftigte der Wilhelma, der Staatsgalerie und des Staatstheaters sind zum Warnstreik aufgerufen. Am Vormittag soll es eine Demo und eine Kundgebung in der Innenstadt geben.
In Heilbronn betreffen die Warnstreiks unter anderem die Hochschulen und das Studierendenwerk sowie das Zentrum für Psychiatrie Weinsberg (Kreis Heilbronn) mit der Außenstelle in Schwäbisch Hall. Am Warnstreik beteiligen wollen sich außerdem Beschäftigte der AOK aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie dem Neckar-Odenwald-Kreis.
Streik und mehrere Demos in BW geplant
In der Heilbronner Innenstadt sind ebenfalls am Montagvormittag eine Kundgebung und eine Demo geplant. Zudem hat ver.di unter anderem zu Warnstreiks in Tübingen, Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg am Dienstag aufgerufen.
Am Mittwoch werden die Tarifverhandlungen in Potsdam fortgesetzt. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst der Länder sieben Prozent mehr Gehalt im Monat – mindestens aber 300 Euro zusätzlich, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten.