Die Betreibergesellschaften Pro-Liberis gGmbH und Lenitas gGmbH haben jeweils einen Insolvenzantrag gestellt. Das teilten die Gesellschaften am 6. Februar in einer Pressemitteilung mit. Am Betreuungs- und Unterstützungsangebot solle sich vorerst nichts ändern. Von der Insolvenz betroffen sind insgesamt rund 1.350 Kita-Betreuungsplätze, davon etwa 900 in Karlsruhe.

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Foto: Uli Deck/dpa/dpa-tmn

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Gesamtelternbeirat fordert dauerhafte Kita-Lösung in Karlsruhe

Der Gesamtelternbeirat Karlsruher Kindertageseinrichtungen (GKK) äußerte sich nun via Instagram-Post zu der Insolvenz. In ihrer Stellungnahme schreibt er: „Wir fordern die Stadt Karlsruhe, das Regierungspräsidium und den Träger Pro-Liberis auf, schnellstmöglich eine Lösung für den dauerhaften Weiterbetrieb der Kitas zu finden.“ Die Betreuung für die betroffenen Familien zu sichern, ebenso wie den Erziehern und Mitarbeitern in den Kitas eine dauerhafte Perspektive zu bieten, müsse oberste Priorität haben.

Eltern kämpfen um 1.400 gefährdete Kita-Plätze

„Ein Wegfall von 1.400 Kita-Plätzen wäre in Karlsruhe, wo Kinderbetreuungs-Plätze ohnehin knapp sind, nicht zu verschmerzen“, heißt es weiter. Familien benötigen für ihren Alltag verlässliche Betreuung, Kinder haben ein Recht auf frühkindliche Bildung. Diesen Rechtsanspruch gilt es, mit allen Beteiligten zu sichern.

  • Katharina Peifer

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