Im Fall einer mutmaßlich geplanten Sabotage im Auftrag Russlands hat die Bundesanwaltschaft einen dritten Verdächtigen angeklagt. Der Ukrainer Yevhen B. soll gemeinsam mit zwei weiteren Männern geplant haben, Pakete mit Brandsätzen zu verschicken, wie die Behörde mitteilte.
Die beiden weiteren Tatverdächtigen waren bereits zuvor angeklagt worden; Yevhen B. soll sie für die Aktion angeworben haben. Daniil B. und Vladyslav T., ebenfalls Ukrainer, waren im Mai 2025 in Deutschland festgenommen worden.
Einem russischen Geheimdienst zufolge soll Yevhen B. über Mittelsmänner in Mariupol den Auftrag erhalten haben, von Köln aus zwei Pakete mit aktiven GPS-Trackern in Richtung Ukraine zu verschicken. Mariupol, eine Hafenstadt im Südosten der Ukraine, war in den ersten Monaten des russischen Angriffs 2022 von der russischen Armee besetzt worden.
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