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Ein Hauch von Meisterkampf lebt weiter. Doch für den BVB könnte es nun schwieriger werden!

Am vergangenen Spieltag blieb Borussia Dortmund dank des Zitter-Siegs in Wolfsburg (2:1) an Abo-Meister Bayern München dran. Der Rückstand auf den Tabellenführer, der Hoffenheim klar mit 5:1 besiegte, beträgt weiterhin sechs Punkte. Am 28. Februar bekommen die BVB-Stars im Gipfeltreffen in Dortmund die Möglichkeit, ihre markigen Ansagen auch wirklich in Taten zu verwandeln. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich der BVB in den kommenden beiden Liga-Spielen keinen Ausrutscher erlaubt. Und genau an dieser Stelle wird es nun kritisch …

DAS gefährdet jetzt Dortmunds Bayern-Jagd

Zur Erinnerung: Zu Titel-Ansagen hatten sich zuletzt Abwehr-Star Nico Schlotterbeck (26) und Spielmacher Julian Brandt (29) hinreißen lassen. Schlotterbeck: „Man muss als BVB langsam auch mal den Anspruch haben, den Fans zu sagen, wir wollen Meister werden. Die Jungs und ich wollen angreifen. Natürlich müssen wir weiter punkten, aber wir probieren da zu sein. Und die Bayern kommen noch zu uns.“ Brandt: „Niemand hat jemals davon gesprochen, dass wir an irgendeinem Punkt aufgegeben haben. Wir versuchen weiter unsere Spiele zu gewinnen und hoffen, dass Bayern uns noch mal ranlässt. Meister werden will von uns jeder, jede Saison!“

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Aufgrund von drei Sorgen-Themen herrscht aktuell noch Skepsis. Erstens: Schlotterbecks Gelb-Sperre! Dortmunds Anführer ist wegen seiner fünften Verwarnung nicht spielberechtigt im kommenden Liga-Spiel am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky, Live-Ticker bei BILD.de) gegen Mainz. Und verschärft damit die ohnehin schon bedenkliche Personal-Not in der Abwehr. Dort fehlen der von Chelsea neu verliehene Aaron Anselmino (20/Straßburg) sowie die Verletzten Emre Can (32/Adduktoren) und Filippo Mane (20/Muskelverletzung). Hinter der Rumpf-Besetzung aus Niklas Süle (30), Waldemar Anton (29) und Ramy Bensebaini (30) verfügt Trainer Niko Kovac (54) über keine Profi-Alternativen mehr.

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Zweitens: Mit Mainz kommt ausgerechnet der Angstgegner ins Dortmunder Stadion. Der FSV versaute dem BVB bekanntlich bereits am letzten Spieltag der Saison 2022/23 mit dem 2:2 den Titel. In den vergangenen fünf Jahren gelangen gegen Mainz in elf Spielen zudem nur sechs Siege. Vor dem Spiel gegen die Bayern wartet mit Leipzig (21. Februar) zudem ein weiterer Kracher-Gegner.

Drittens: Nach dem dürftigen Auftritt in Wolfsburg bleibt die Frage, wie lange Dortmunds Spielglück noch anhält. Größter Dortmunder Trumpf ist weiterhin Trainer Kovac, der aus der Mannschaft alles rausholt und in dieser Liga-Saison erst ein Spiel verlor: das Hinspiel in München (1:2).