17:14 Uhr | EU-Sanktionen auch gegen Drittstaaten

Gegen den fortgesetzten Export von russischem Erdöl schlagen EU-Diplomaten erstmals auch Sanktionen gegen Häfen in Drittstaaten vor. Laut einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Dokument des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) könnten die Häfen Kulevi in Georgien und Karimun in Indonesien betroffen sein. (Quelle: Reuters)

14:52 Uhr | Ukraine will ihre Drohnen exportieren

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Eröffnung von Waffenexport-Zentren in Europa für Mitte des Monats angekündigt. Die Rede war von zehn solcher Zentren in diesem Jahr, in den baltischen Ländern und Nordeuropa. Wie Selenskyj gestern bei einem Treffen mit Studenten des Kiewer Luftfahrt-Instituts weiter sagte, solle die Produktion von Drohnen mit ukrainischer Technologie in Deutschland ebenfalls im Februar starten. In Großbritannien sei sie bereits angelaufen. Nach den Angaben des Präsidenten sind in der Ukraine inzwischen rund 450 Unternehmen in die Produktion verschiedener Drohnen-Typen involviert. (Quelle: AP)

14:18 Uhr | Der Vatikan schickt Stromgeneratoren

Der Vatikan hat 80 Stromgeneratoren in die Ukraine gebracht. Zudem seien Medikamente und Lebensmittel geliefert worden, teilte das Portal Vatican News mit. Demnach transportierten drei Lkw die Hilfsgüter von Rom in die Ukraine, wo sie über ein Netzwerk der Bistümer verteilt werden. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs sammelt die Almosenverwaltung des Vatikans diverse Spenden und bringt sie selbst in die Ukraine. (Quelle: KNA)

13:53 Uhr | Berlin: „Deutlichere Fortschritte gewünscht“

Die Bundesregierung hat eher zurückhaltend auf Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den USA, Russland und der Ukraine in Abu Dhabi reagiert. Es sei wichtig, dass die Ukraine mit Russland direkt verhandele, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Man begrüße, dass es zum Austausch von Gefangenen kam. Das sei „ein kleines Zeichen des Fortschritts“. Er sagte aber auch, dass man sich „deutlichere Fortschritte“ gewünscht habe. Moskau müsse von seinen Maximalforderungen Abstand nehmen und wirklich „nach tragfähigen Kompromissen suchen“. (Quelle: Reuters)