
Dieser Film beeindruckt mit der Wucht seiner Bilder.Bild: Warner Bros.
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Dass die Figuren eher archetypisch bleiben, fällt kaum ins Gewicht, weil der Film seine Schauwerte clever ausspielt. Wer Blockbuster-Kino mit klarer Dramaturgie und einem überraschend sympathischen Giganten mag, ist hier genau richtig.
10.02.2026, 06:0110.02.2026, 06:01

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Riesige Monster, ungezähmte Natur und Bilder, die sich ins Gedächtnis brennen: Fantasy-Action mit gigantischen Kreaturen gehört längst zum festen Bestandteil der Kino-Welt.
Doch nur wenige Filme schaffen es, Staunen und Beklemmung so konsequent zu verbinden, dass sie auch Jahre nach ihrem Start noch wirken. Genau das gelingt dem Blockbuster „Kong: Skull Island“, der heute im TV läuft.
Darum geht es in „Kong: Skull Island“
Die Handlung spielt in den 1970er-Jahren. Ein Forschungsteam, begleitet vom US-Militär, reist auf eine bislang unerforschte Insel im Pazifik.
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Dort stoßen sie auf Kong, einen riesigen Affen, der die Insel vor noch gefährlicheren Kreaturen beschützt. Nach einem ersten Angriff werden die Eindringlinge voneinander getrennt und müssen ums Überleben kämpfen. Währenddessen wird klar, dass Kong nicht das eigentliche Monster ist, sondern Teil eines fragilen Ökosystems.
„Kong: Skull Island“ hat Kriegsfilm-Klassiker zum Vorbild
Regisseur Jordan Vogt-Roberts nutzt das Setting gezielt, um mehr zu präsentieren als reine Monster-Action. Die Handlung ist zeitlich im Umfeld des Vietnam-Kriegs angesiedelt, was die Themen Angst, Macht und Kontrollverlust zusätzlich auflädt.
Die Wildnis wird zum Spiegel menschlicher Abgründe – eine bewusste Anlehnung an Klassiker wie „Apocalypse Now“.
Zwar ist der Cast mit Namen wie Samuel L. Jackson, John C. Reilly und Tom Hiddleston prominent besetzt, doch die eigentlichen Stars sind die Urzeitwesen selbst. In monumentalen Bildern wird Skull Island als lebendiges Ökosystem inszeniert, das geschützt werden will.
Nicht zu vergessen: Bei den Oscars 2018 wurde der Blockbuster sogar in der Kategorie Beste visuelle Effekte nominiert. Für eine Auszeichnung reichte es jedoch nicht.
Auf Rotten Tomatoes kommt „Kong: Skull Island“ auf 75 Prozent positive Bewertungen bei den Kritiker-Stimmen – ein solider Wert für einen Blockbuster dieser Art. Häufig gelobt wurde der Unterhaltungswert: Der Film nehme sich nicht ernster als nötig und verliere sich nicht in Mythologie. Die Review bei „Keith and the Movies“ urteilt:
„Ein gut gemachter, temporeicher Monsterfilm, dessen Präsentation und Erzählweise handwerklich weitaus durchdachter sind, als man erwarten würde.“
„Kong: Skull Island“ läuft am 10. Februar um 20.15 Uhr auf Nitro. Der Film kann bei HBO Max gestreamt werden, wo er im Abo enthalten ist. Amazon führt ihn darüber hinaus als Kauftitel.