Von Köln nach Hongkong
Jumbo-Jet muss Flug nach 20 Minuten abbrechen
10.02.2026 – 13:59 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Boeing 747-8F von UPS (Symbolbild): In Köln betreit das US-Unternehmen ein Sortierzentrum. (Quelle: IMAGO/Arnulf Hettrich/imago)
Nach einem Vorfall in luftiger Höhe muss eine Boeing ihren Flug nach China abbrechen und zum Flughafen Köln/Bonn zurückkehren. Hier steht die Maschine noch immer.
Seit mehr als einer Woche sitzt ein Jumbo-Jet am Flughafen Köln/Bonn fest. Das berichtet unter anderem die „Flug Revue“. Demnach handele es sich um eine Boeing 747-8F des US-amerikanischen Kurierdienstes UPS. Das Flugzeug sei am 1. Februar in Köln gestartet und auf dem Weg in das chinesische Hongkong gewesen, als die Crew den Flug bereits nach 20 Minuten abbrechen musste.
Im Gespräch mit der „Flug Revue“ bestätigte UPS einen Vorfall mit einem seiner Flugzeuge, machte zu den genauen Hintergründen aber keine weiteren Angaben. Laut der englischsprachigen Webseite „The Aviation Herald“ waren mehrere Vögel in eine Turbine der Maschine gelangt, was die Piloten zum Rückflug nach Köln gezwungen habe. Die Webseite berichtet über sicherheitsrelevante Ereignisse und Nachrichten aus der kommerziellen Luftfahrt. Der Vogelschlag habe sich in einer Höhe von rund 1.500 Metern ereignet.
Laut UPS seien bei dem Rückflug nach Köln keine Komplikationen aufgetreten. Der „Flug Revue“ sagte das Unternehmen, dass nun eine Inspektion der Maschine und notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt würden, ehe das Flugzeug wieder in Betrieb genommen werde. Solange wird die Boeing 747-8F wohl noch am Flughafen Köln/Bonn stehen.
UPS betreibt an dem Airport seit 1986 einen sogenannten „Air Hub“, ein internationales Paket-Sortierzentrum, in dem Sendungen für und aus Europa verarbeitet und für den Weitertransport vorbereitet werden.
