Stand: 10.02.2026 14:48 Uhr

Justitia

Der Prozess gegen die Klima-Aktivisten soll vor dem Landgericht Potsdam stattfinden. (Themenbild)

Ein Klima-Aktivist aus Braunschweig muss sich demnächst vor dem Landgericht Potsdam verantworten. Das teilte ein Unterstützerverein mit, der ihn und weitere Beschuldigte vertritt. Eine Sprecherin des Landgerichts Potsdam bestätigte dem NDR Niedersachsen am Dienstag, dass die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen worden sei, Verhandlungstermine stünden noch nicht fest. Dem 62-Jährigen aus Braunschweig wird vorgeworfen, als Mitglied der Aktivisten-Gruppe „Letzte Generation“ an mehreren Blockade-Aktionen beteiligt gewesen sein, zum Beispiel um eine Öl-Pipeline außer Betrieb zu setzen. Neben dem 62-Jährigen sind vier weitere Aktivisten angeklagt. Diese sollen unter anderem ein wertvolles Gemälde mit Kartoffelbrei attackiert haben. Das Landgericht Potsdam will in dem Verfahren die Frage klären, ob die fünf Aktivisten der „Letzten Generation“ Teil einer kriminellen Vereinigung waren.

14:35 Uhr

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version hatten wir geschrieben, der Prozess beginne am Dienstag. Das war nicht richtig. Prozesstermine sind noch nicht angesetzt.

Aktivisten von "Letzte Generation" protestieren mit einem Plakat vor den Bremer Stadtmusikaten. Die Statue ist mit schwarzer Farbe beschmiert.

Vor zwei Wochen hatten drei Aktivisten die Statue mit Farbe übergossen. Sie erhalten nun eine Rechnung.

Das Bild zeigt Mitglieder der Letzten Generation.

Das Amtsgericht Hannover hatte die Putzaktion angeordnet. Nach drei Stunden musste die Aktion jedoch abgebrochen werden.

Ein Aktivist der Gruppe "Letzte Generation" hat seine Hand auf eine Straße geklebt.

Die Gruppe hatte vor mehr als zwei Jahren eine Autobahnabfahrt in Oldenburg-Eversten blockiert.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 10.02.2026 | 08:30 Uhr