Irgendwann während der Führung durch seine neu gebaute Produktion zieht Uerige-Chef Michael Schnitzler einen handgeschriebenen Zettel aus der Westentasche. Das Schriftstück ist seine Antwort auf die Geldfrage: Was haben die ganzen Investitionen in seiner Brauerei eigentlich genau gekostet? Die Zahl hat er schwarz auf weiß aufgeschrieben, daneben steht ein Vermerk in Großbuchstaben: „Vertraulich“. Für die Öffentlichkeit solle man doch einfach von siebenstelligen Beträgen schreiben, sagt Schnitzler. Das müsse reichen.