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Berlin – Die Zufahrt im Tiergartentunnel wurde durch einen Unfall beschädigt und gesperrt, aber nicht repariert.
Die Arbeit bleibt in Berlin liegen – etwa beim Parkhaus im Hauptbahnhof
Berlin ist eine großartige Stadt. Man kann sie nur lieben. Aber es läuft entschieden zu viel schief. Die Verantwortlichen nehmen ihre Verantwortung nicht wahr, die Arbeit bleibt liegen. Dafür gibt es an jeder Ecke ein Beispiel, ich nenne als Beispiel das Parkhaus im Hauptbahnhof.
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Dieses Parkhaus ist über zwei Zufahrten erreichbar: über die Clara-Jaschke-Straße und über den Tiergartentunnel. Die Zufahrt durch den Tunnel wird besonders häufig genutzt. Sie ist seit dem 1. 2025 September gesperrt.
Damals fuhr ein Sattelschlepper in die nur zwei Meter hohe Einfahrt und blieb stecken. Der 56 Jahre alte Fahrer hatte 2,4 Promille im Blut. Die Technik an der Tunneldecke wurde beschädigt. Bis heute hat sie niemand repariert. Warum nicht?
Ein Sprecher der Deutschen Bahn gibt uns diese Auskunft: „Geplante Reparaturen konnten bisher wegen der Witterung (Temperaturen unter 5°C) nicht stattfinden.“
Warum wurden die Reparaturen nicht schon im Herbst vorgenommen, als die Temperaturen über fünf Grad lagen?
Das erklärt uns ein Sprecher der Senatsverkehrsverwaltung: „Leider waren die benötigten Ersatzteile für die beschädigten Anlagen nicht verfügbar.“
Was muss getan werden? Die Signalanlage der Höhenkontrolle wird repariert, außerdem zwei Kameras und ein „Linienbrandmeldekabel“.
Wie geht es weiter? „Die Arbeiten können voraussichtlich in der Woche vom 16.02.2026 nachgeholt werden. Anschließend kann die Parkhauszufahrt wieder geöffnet werden.“
Wenn alles gut geht, ist das Parkhaus Ende Februar wieder über den Tunnel erreichbar, fünf (!) Monate nach dem Unfall. Das kann doch nicht wahr sein!
Hat Gunnar Schupelius recht? Schreiben Sie an: gunnar.schupelius@axelspringer.de