Polizei warnt vor Betrug

Schockanrufe in Kiel: Russischstämmige Menschen als Ziel der Kriminellen

Mit einer veränderten Variante des Schockanrufs haben es Kriminelle aktuell auf russischstämmige Menschen in Kiel abgesehen. Die Polizei warnt vor der neuen Betrugsmasche. Neben mehreren Versuchstaten wurde eine 85-Jährige aus Kiel-Gaarden zum Opfer.

Kiel. In Kiel ist es nach Polizeiangaben am Montagvormittag, 9. Februar, zu einem vollendeten Schockanruf im Stadtteil Gaarden gekommen. Eine 85-Jährige übergab einem Kurier demnach eine hohe vierstellige Geldsumme, weil Kriminelle ihr am Telefon vorschwindelten, sie müsse eine Kaution für ihre Tochter und ihren Schwiegersohn bezahlen, die einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätten.

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Die Polizei warnt vor dem Betrug am Telefon, da es in den vergangenen Tagen weitere Versuchstaten in Kiel gegeben habe, und weil die Betrüger offenbar eine veränderte Variante des bekannten Schockanrufs nutzen.

Schockanruf in Kiel: Kriminelle rufen als Polizisten oder Ärzte an

Laut Polizei sprechen die Täter aktuell vorwiegend Russisch und kontaktieren russischstämmige Menschen. Die telefonische Unterhaltung werde auch überwiegend in russischer Sprache gehalten. Die Täter täuschten am Telefon unterschiedliche Notlagen vor, etwa einen Verkehrsunfall oder eine schwere Erkrankung von Familienangehörigen. Dabei geben sich die Kriminellen wahlweise als Polizisten oder Ärzte aus.

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Die betroffene 85-Jährige in Kiel bekam nach Polizeiangaben einen Anruf eines vermeintlichen russischen Polizeibeamten, der behauptete, Tochter und Schwiegersohn hätten den Verkehrsunfall in St. Petersburg verursacht.

KN