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Wochenlang hat sich der Start von Lok Leipzig in den Rest der Regionalliga-Saison verzögert. Nun kann am Sonntag beim Chemnitzer FC endlich gespielt werden. Doch ausgerechnet jetzt fehlt dem Spitzenreiter ein wichtiger Mann, der sich schwerer verletzte.

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Flügelflitzer Jonas Arcalean, der bisher auf 5 Tore und acht Vorlagen kommt, zog sich im Training einen knöchernen Ausriss eines Bandes im rechten Sprunggelenk zu und fehlt damit mehrere Wochen. Trainer Jochen Seitz: „Er ist jemanden auf den Fuß gestiegen. Und auf dem Kunstrasenplatz ist es meist noch etwas schlimmer, weil du es nicht abfedern kannst. Da ist die Verletzungsgefahr einfach größer.“ Ein ziemlicher Schlag vor der schweren Aufgabe beim CFC. Hinzu kommt: Mit Dorian Cevis (Rotsperre) und Alexander Siebeck (Gelbsperre) fehlen zwei weitere wichtige Spieler im Mittelfeld, die ihre Sperren aufgrund der zwei Spielausfälle gegen Meuselwitz und Zehlendorf bislang nicht absitzen konnten.

Seitz erwartet enges Spiel beim Chemnitzer FC

„Es wird trotzdem einfach Zeit, dass es wieder in den Wettbewerb geht“, sagt Seitz. In den startet Lok quasi aus dem „Kalten“, nachdem zuletzt die Testspiele gegen Magdeburg II und Aue ausgefallen waren. Seitz: „Das ist alles sehr unglücklich gelaufen für uns. Wir haben uns dann dafür entschieden, interne Testspiele zu machen. Das war nicht optimal, aber wir werden da jetzt auch nicht herumjammern. Wir werden alles raushauen und dann schauen wir einfach, was dabei rumkommt.“ Er weiß auch: „Das ist zum Auftakt ein richtiges Brett. Wir erwarten ein enges Spiel, in dem es auf Kleinigkeiten ankommt.“