Jeder 17. Mensch, so Wilfried Chevreux, Chefarzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Infektiologie am Bethesda-Krankenhaus, erkrankt in seinem Leben an Darmkrebs. Der Mediziner stellte dar, was die individuelle Lebensweise und das Darmkrebsrisiko miteinander zu tun haben. Die Primärpräventionen, also Maßnahmen, die vor dem Auftreten einer Erkrankung die Risiken dafür senken, bestehen darin, Übergewicht zu vermeiden, körperlich aktiv zu sein, Obst, Gemüse und Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Der Konsum von Fleisch, Alkohol und Nikotin steigern das Risiko für eine Krebserkrankung. Krebsfrüherkennungsmaßnahmen helfen dabei, erste Anzeichen für den Darmkrebs zu finden, der über lange Zeit keine Beschwerden mache. Dazu gehören der Stuhltest und die Darmspiegelung. Sie sei eine „absolut sinnvolle“ Maßnahme, so Chevreux.