
Die Pünktlichkeit im Zugverkehr in Berlin und Brandenburg ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Wie aus Daten des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) hervorgeht, wurden lediglich 84,4 Prozent der Halte pünktlich erreicht – 2024 waren es noch 85,0 Prozent.
Besonders unpünktlich waren Züge der Linien
- RB54 (Rheinsberg-Löwenberg, 64,2 Prozent)
- RE4 (Stendal-Falkenberg, 73,0 Prozent)
- RE7 (Dessau-Senftenberg, 73,3 Prozent)
- RE5 (Rostock/Stralsund-Berlin, 73,8 Prozent)
Die Linien mit den pünktlichsten Zügen waren
- RB35 (Fürstenwalde-Bad Saarow/Pieskow, 98,1 Prozent)
- RB73 (Pritzwalk-Neustadt (Dosse), 96,9 Prozent)
- RB74 (Meyenburg-Pritzwalk, 96,5 Prozent)
Allesamt sehr kurze Linien mit wenigen Haltestellen. Die Zahlen sind auf der Internetseite des VBB [unternehmen.vbb.de] einsehbar.
Als unpünktlich geht ein Halt in die Statistik ein, wenn der Zug dort mit mindestens fünf Minuten Verspätung angekommen ist. Berücksichtigt werden 67 Messpunkte, die im VBB-Liniennetz verteilt sind. Ausgefallene Züge gehen nicht in diese Statistik ein.
Sendung: rbb24 Inforadio, 11.02.2026, 7 Uhr