Kürzlich fiel das Embargo für die Review-Berichterstattung zu Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties und wie es aussieht, konnte die Neuauflage KritikerInnen nur bedingt überzeugen. Neben diverser technischer Unzulänglichkeiten werden vor allem die umfangreichen Kürzungen beanstandet.

So fällt etwa nicht nur die gesamte „Revelations“-Spielmechanik weg, sondern auch diverse „Sub-Stories“. Konkret streicht die Neuauflage stolze 88 von insgesamt 119 Nebenmissionen – lediglich 31 Sub-Stories bleiben in Kiwami 3 enthalten. Unter den Streichungen finden sich auch unter Fans beliebte Nebenmissionen, insbesondere jene mit dem Titel „Talking to Me“.

Diese handelt von der Masseurin Ayaka, die Kiryu offenbart, dass sie transgender ist. Es entwickelt sich ein rührendes Gespräch, in dem Kiryu Ayaka wegen ihrer Unsicherheiten tröstet und sich damit als Verbündeter von Transgender-Personen etabliert. Dass eben diese Nebengeschichte nun wegfällt, stößt Fans sauer auf.

In einem Yakuza-Subreddit-Thread teilt ein User namens Shay Alexander die Neuigkeit mit der Fangemeinde, die entrüstet reagiert. „Schade, dass es gestrichen wurde, da es außer Transphoben niemanden beleidigt“, schreibt ein User etwa. „Ja, macht nur weiter und ändert alles, was alle an diesem Spiel lieben. Das wird bestimmt gut ankommen“, meint ein anderer User.

Solltet ihr selbst einen Blick aufs Spiel werfen wollen, bietet sich die kostenfreie Demo an. Die stieß übrigens ihrerseits auch schon auf Kritik.

via The Gamer, Bildmaterial: Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties, SEGA, Ryu Ga Gotoku Studio