
Aufatmen in Münster: das Sicherheitskonzept für den Rosenmontag steht und der Zug kann stattfinden. Warum das gedauert hat.
Die Stadt Münster bereitet sich auf den Rosenmontag vor. Über dem Prinzipalmarkt hängen schon die Girlanden. Nur eins hat noch gefehlt: das Sicherheitskonzept.
Konzept für Rosenmontag abgesegnet
Lange hat es auf sich warten lassen, denn neben Polizei und Feuerwehr musste auch das Ordnungsamt dem Konzept zustimmen. Am Mittwoch gab es dann die endgültige Zusage der Stadt Münster und allen Beteiligten.
Marian Waltersmann und Matthias Baum vom Bürgerausschuss Münsterscher Karneval
Aufatmen bei den Karnevalisten, denn das Sicherheitskonzept ist oft zwischen Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr und Karnevalsverein hin und her gegangen. Dabei wurde es immer wieder überarbeitet.
Uns ist wirklich ein Stein vom Herzen gefallen, als wir das ‚Go‘ bekommen haben, dass wir so fahren können.
Marian Waltersmann, Zugkommandant
Sicherheitskonzept: Details sind geheim
Das war schon eine knappe Nummer. Noch mehr Änderungen und Sonderwünsche zum Sicherheitskonzept hätten möglicherweise zur Absage des Rosenmontagszugs geführt, sagt Karnevalist Waltersmann. Die Organisation wird aufgrund der gestiegenen Anforderungen immer komplizierter und auch teurer. Allein dieses Jahr kostet es die Veranstalter im siebenstelligen Euro-Bereich.
Details zum Konzept können die Veranstalter aus Sicherheitsgründen nicht nennen. Doch Poller, Anti-Terror-Sperren und Lkw, die die Zufahrtswege versperren, sollen für einen sicheren Verlauf am Rosenmontag sorgen. Für Familien wird es dieses Jahr wieder einen besonders gesicherten Bereich geben.
Unsere Quellen:
- Bürgerausschuss Münsterscher Karneval
- WDR-Reporterin im Gespräch mit Marian Waltersmann
Sendung: WDR.de, Karneval in Münster: Sicherheitskonzept nach langem Bangen beschlossen, 11.02.2026, 16:00 Uhr