01:02 Uhr | Marine-Inspekteur warnt vor wachsender Bedrohung durch Russland
Der Inspekteur der Deutschen Marine, Jan Christian Kaack, hat vor einer zunehmenden Bedrohung durch Russland auf See gewarnt. Besonders in der Ostsee habe die Aggressivität zuletzt zugenommen, etwa durch riskante Annäherungen und Tiefflüge russischer Flugzeuge über Nato-Schiffen. Dies berge Eskalationsgefahr. Positiv bewertete Kaack den verbesserten Schutz von Unterseekabeln. Als größtes Problem nannte er den Personalmangel bei der Marine. (Quelle: AFP)
00:53 Uhr | Kenia wirft Russland Rekrutierung von „Kanonenfutter“ vor
Kenia hat Russland vorgeworfen, kenianische Staatsbürger unter falschen Versprechungen anzuwerben und an die Front in der Ukraine zu schicken. Vize-Außenminister Korir Sing’Oei sprach von „Kanonenfutter“. Außenminister Musalia Mudavadi kündigte Gespräche in Moskau an, um das Vorgehen zu stoppen und Kenianer freizubekommen.
Medienrecherchen zufolge sollen Betroffene ohne militärische Erfahrung zwangsweise Verträge mit der russischen Armee unterschrieben haben. Kenias Regierung bezifferte im Dezember die Zahl der auf russischer Seite kämpfenden Kenianer auf etwa 200 Personen. Nach Angaben der Regierung in Nairobi wurden zuletzt mehr als 30 Kenianer aus Russland evakuiert. (Quelle: AFP)
00:37 Uhr | Lettland verurteilt Mann wegen Munitionsschmuggels nach Russland
In Lettland ist ein Mann wegen versuchten Verstoßes gegen EU-Sanktionen zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der estnisch-russische Staatsbürger wollte nach Angaben des Gerichts rund 10.000 Patronen versteckt in einem Lastwagen nach Russland schmuggeln. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Quelle: dpa)
00:13 Uhr | Lawrow bekräftigt russische Gebietsansprüche
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die territorialen Forderungen Moskaus gegenüber der Ukraine bekräftigt. Er sprach von einer „Rückkehr“ der Krim, des Donbass und sogenannter „Neurussland“-Gebiete zu Russland und verwies auf international nicht anerkannte Referenden. Zudem forderte Lawrow, die Ukraine dürfe keine militärische Bedrohung für Russland darstellen und müsse Rechte ethnischer Russen sichern. (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 10. Februar 2026
Die Lage in der Ukraine bleibt von intensiven Luftangriffen und Anpassungen der Verteidigung geprägt. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte deshalb, die Organisation der Flugabwehr werde regional grundlegend umgestellt.
In der Nacht griff die Ukraine nach eigenen Angaben Ziele im besetzten Teil der Region Saporischschja an, darunter Einrichtungen für Drohnenbau und -einsätze. Die russische Besatzungsverwaltung meldete ihrerseits zahlreiche Drohnenangriffe, Stromausfälle sowie Opfer in einem Dorf. Parallel setzte Russland nach ukrainischen Angaben hunderte Drohnen ein. In der Region Odessa kam es zu großflächigen Stromausfällen, in Donezk wurden Tote und Verletzte gemeldet.