In Paris ist gegen Marine Le Pen wegen mutmaßlich veruntreuter EU-Gelder verhandelt worden. Ihre Verteidigung fordert im Berufungsprozess Freispruch.
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Artikelzusammenfassung
Die Verteidigung von Marine Le Pen fordert im Berufungsprozess um veruntreute EU-Gelder einen Freispruch, während Le Pen jede Verantwortung für mögliche Scheinbeschäftigungen von Assistenten im Europaparlament leugnet. Dieser Prozess könnte ihre Kandidatur bei der kommenden Präsidentschaftswahl entscheidend beeinflussen. Die Anklage hingegen sieht es als erwiesen an, dass die Assistenten tatsächlich für Le Pens Partei tätig waren und spricht von betrügerischem Verhalten zur Finanzierung der Partei und Veruntreuung öffentlicher Gelder. Die Vorwürfe erstrecken sich über die Jahre 2004 bis 2016 und werfen ein Schlaglicht auf fragwürdige Praktiken in der Politik.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
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Marine Le Pen bestreitet jede Verantwortung für eine mögliche Scheinbeschäftigung.
© Thomas Samson/AFP/Getty Images
Im Berufungsprozess um mutmaßlich veruntreute EU-Gelder hat die Verteidigung der französischen rechtsnationalen Politikerin Marine Le Pen einen Freispruch gefordert. Le Pen bestritt jede Verantwortung für eine mögliche Scheinbeschäftigung von Assistenten im Europaparlament im Verfahren. Dieser Prozess ist für eine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr entscheidend.
Die Anklage sieht es indes als erwiesen an, dass die vom Parlament bezahlten Assistenten tatsächlich für Le Pens Partei Front National (mittlerweile: Rassemblement National, RN) tätig waren. Es habe ein betrügerisches Verhalten gegeben, um die Partei zu finanzieren und ein System, um öffentliche Gelder zu veruntreuen. Die Vorwürfe beziehen sich auf die Jahre 2004 bis 2016.
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