Trotz der Favoritenrolle der Gastgeber startete Chemnitz mutig in die Partie. Nach einem umkämpften ersten Viertel lagen die Sachsen nur knapp mit 17:20 zurück und zeigten, dass sie sich vom jüngsten BBL-Derbysieg gegen den MBC weiteres Selbstvertrauen geholt hatten.
Im zweiten Abschnitt wechselte die Führung mehrfach. Ein 6:0-Lauf brachte die Niners mit 25:23 sogar in Führung. Zur Pause führte die Mannschaft von Rodrigo Pastore knapp mit 36:34.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng, doch Ankara fand zunehmend seinen Rhythmus. Bis zum Ende des dritten Viertels setzte sich der Favorit leicht auf 56:52 ab. Im letzten Abschnitt hatten die Niners dem steigenden Druck der Türken nichts mehr entgegenzusetzen und brachen förmlich ein. Ankara zog davon und brachte den klaren Erfolg über die Zeit.
„Wir haben 30 Minuten gut gespielt. Danach konnten wir nicht mehr mit ihrer Intensität mithalten, uns ist die Energie ausgegangen“, meinte Niners-Coach Rodrigo Pastore nach der Schlusssirene. Im Achtelfinale reist Chemnitz entweder zu Olimpia Ljubljana oder Bahcesehir College Istanbul. Istanbul war der Chemnitzer Finalgegner beim Europapokal-Triumph 2024.