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Den Namen Bad Bunny kennt seit der Super-Bowl-Halbzeitshow die halbe Welt. Bei Netflix ist er jetzt auch in einem sehr guten Film zu sehen.

Auch Tage später steht die spektakuläre Super-Bowl-Halbzeitshow vom Latin-Rap-Sänger Bad Bunny noch immer in den Schlagzeilen. Während US-Präsident Trump sich ärgert, feiern viele die musikalische Liebeserklärung an alle Länder Nord- und Südamerikas. Bad Bunny ist auf dem Gipfel der Bekanntheit angelangt, nachdem er kürzlich auch den Grammy für das beste Album gewann. Und auch im Filmbereich läuft es nicht schlecht für den Künstler.

Bad Bunny (hinten mittig) im Film „Caught Stealing“Bad Bunny (hinten mittig) im Film „Caught Stealing“ © Sony Pictures

2025 trat Bad Bunny nämlich in „Caught Stealing“ auf, dem neuen Streifen von Darren Aronofsky („Requiem for a Dream“, „Black Swan“, „The Wrestler“). Zwar ist er nur in einer kleinen Nebenrolle zu sehen – neben Austin Butler, Zoë Kravitz und Matt Smith –, doch dafür hinterlässt er einen ziemlich großen Eindruck. Seit Kurzem kann man den Film nun auch bei Netflix streamen. Und das lohnt sich. Diese weiteren Serien und Filme hat Netflix neu im Februar 2026.

„Caught Stealing“ bei Netflix ist Thriller-Spaß vom Feinsten

„Caught Stealing“ ist ein Krimi und eine schwarze Komödie zugleich. Die Geschichte spielt 1998 in New York. Im Zentrum steht der Barkeeper Hank (Butler), der oft selbst ein bisschen zu tief ins Glas schaut. Sein Leben befindet sich im Stillstand, nachdem seine vielversprechende Football-Karriere wegen eines furchtbaren Fehlers in seiner Jugend ins Wasser fiel. Durch seinen Punker-Nachbarn Russ (Smith) wird er schließlich in kriminelle Machenschaften verstrickt, die mehrere Nummern zu groß für ihn sind. Bald sind ihm verschiedenste Gangs auf den Fersen.

Mit kompakten 107 Minuten Laufzeit leistet sich der Film fast keine Durchhänger. Ständig passieren Dinge – mit anderen Worten: Die Situation des Protagonisten wird mit jeder Minute schlimmer. Regisseur Aronofsky scheint sich auch selbst mit „Caught Stealing“ freizuspielen, nachdem er sich zuletzt meist schwereren Geschichten widmete. Sein neues Werk fühlt sich an wie etwas, das es heutzutage kaum noch gibt: ein locker-leichter Thriller mit mittlerem Budget (40 bis 65 Millionen Dollar) und einem tollen Cast. Countdown läuft: Netflix entfernt diese Abenteuer-Serie mit 96 % Kritikerscore und 5 Staffeln.

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Besonders charmant ist auch das Setting Ende der 90er Jahre, weil es vielen noch so vertraut vorkommen dürfte und doch so fern scheint. Hier gibt es noch keine Smartphones, die manches Problem schneller lösen könnten. Stattdessen ist Butlers Figur auf sich allein gestellt – ein kleiner Fisch, der einem Haifisch nach dem anderen durch die Zähne rutscht. Einer dieser Haie wird eben von Bad Bunny gespielt, obwohl sich auch Stars wie Jason Bateman, Liev Schreiber, Vincent D‘Onofrio und Regina King austoben dürfen. Kurzweiliger Kinospaß, den man jetzt gemütlich zuhause bei Netflix sehen kann. Bei Rotten Tomatoes kommt „Caught Stealing“ übrigens auf 85 Prozent an positiven Kritiken.