Stand: 12.02.2026 09:41 Uhr

Symbolfoto Telefon

Betrüger versuchen laut Polizei unter fingierten Gründen an Geld und Wertgegenstände ihrer Opfer zu kommen.

Die Polizei in Kiel und Neumünster warnt wieder vor sogenannten Schockanrufen. Demnach täuschen die noch unbekannten Täter unterschiedliche Notlagen vor und weinen teilweise am Telefon, um die Dringlichkeit zu unterstreichen. Sie geben sich unter anderem als vermeintliche Familienangehörige aus, behaupten schwer erkrankt zu sein oder einen Verkehrsunfall verursacht zu haben. Aktuelle ist besonders, dass die Betrüger nach Angaben der Behörden vorwiegend russisch sprechen und vor allem russischsprachige Menschen kontaktieren.

Betrüger geben sich teils als Polizisten aus

Die potenziellen Opfer am Telefon sollen zum Beispiel für Unfallkosten, fingierte Geldstrafen oder ausgedachte Kautionen aufkommen. In manchen Fällen würde das Telefonat auch an einen vermeintlichen Polizeibeamten übergeben werden. Personen, die solche Schockanrufe erhalten, bittet die Polizei sich davon nicht einschüchtern zu lassen. Sie sollten auflegen und die „echte“ Polizei kontaktieren, so eine Sprecherin.

Eine besorgte ältere Frau am Telefon.

Am Telefon, per WhatsApp oder an der Haustür versuchen Betrüger, ihren Opfern Geld abzunehmen. Woran man gängige Maschen erkennt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 12.02.2026 | 09:30 Uhr