In Nürnberg trifft der Karlsruher SC am Freitagabend auf seinen Tabellennachbar. Am Kader wird sich nichts ändern, wie Cheftrainer Christian Eichner auf der Pressekonferenz am 12. Februar verkündet. „Wir haben alle Spieler an Bord, die auch letzten Sonntag zur Verfügung gestanden haben.“

Das heißt im Umkehrschluss, dass alle Spieler, die vor Düsseldorf nicht dabei waren, auch in Nürnberg nicht zur Verfügung stehen werden. Somit muss der KSC weiterhin auf Nicolai Rapp, Marcel Beifus und Lilian Egloff verzichten. 

Keine Depression ausstrahlen

Eichner räumt ein, dass die Mannschaft letzten Sonntag gegen Düsseldorf nicht auf „absoluter Schaffenshöhe“ war. „Da haben wir deutlich Luft nach oben“, betont er.

Am 8. Februar konnte der KSC beim Heimspiel nur einen Punkt einheimsen (Archivbild).

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Am 8. Februar konnte der KSC beim Heimspiel nur einen Punkt einheimsen (Archivbild).
Foto: Michaela Anderer

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Am 8. Februar konnte der KSC beim Heimspiel nur einen Punkt einheimsen (Archivbild).
Foto: Michaela Anderer

Auch wenn man sich zurzeit in einer „schattigen Zeit“ befinde, ist es für Eichner wichtig, welche „Haltung“ man in dieser Zeit einnimmt. „Wir sollten nicht den Fehler machen, dass wir eine Depression ausstrahlen“, sagt er.

Man habe in letzter Zeit sehr wenig gepunktet. In den letzten vier Spielen hat der KSC vier Gegentore kassiert. „Davon waren drei krasse individuelle Fehler“, sagt Eichner. Es handle sich also um kein strukturelles Problem. Die Viererkette des KSC sei stabil. „Wir können inzwischen Vierer als auch Fünferkette spielen“, betont er. „Das haben wir vor zwei Jahren noch nicht gekonnt!“

„Leon Opitz ist kein Stürmer“

Fabian Schleusener gegen Düsseldorf am 8. Februar (Archivbild).

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Fabian Schleusener gegen Düsseldorf am 8. Februar (Archivbild).
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Fabian Schleusener gegen Düsseldorf am 8. Februar (Archivbild).
Foto: Michaela Anderer

Im Frankenland hat der KSC eine klare Sturmposition: Roco Simic, Shio Fukuda, Louey Ben Farhat und Fabian Schleusener. Farhat war lange raus, da dürfe man keine Wunder erwarten. Für Eichner besteht die Hoffnung, dass alle vier noch deutlich einen Schritt nach vorne machen. Es habe sich noch nicht der eine Spieler klar „herauskristallisiert, der reinkommt oder der starten muss.“

Leon Opitz ist kein Stürmer“, betont Eichner. „Er hat bei uns im Sturm gespielt, weil wir uns gewisse Geschwindigkeit im Spiel erhofft haben.“ Opitz optimale Position ist für Eichner im linken Mittelfeld. Nur spielt dort bereits Marvin Wanitzek als bester Spieler der Liga.

Leon Opitz (Archivbild).

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Leon Opitz (Archivbild).
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Leon Opitz (Archivbild).
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Es sei immer wieder eine Abfrage, auf welcher Position der Spieler sich am wohlsten fühlt. „Opitz hatte eine gute Einwechslung in Braunschweig“, sagt Eichner. Aber eine gute Einwechslung bedeute im Fußball nicht immer gleich andere Konsequenzen.

Der Neuzugang Hyeokkyu Kwon wird derzeit „positiv zugeballert“. Klar ist, dass er bald seine Erfahrungen auf dem Feld sammeln muss. Laut Eichner könne das bereits morgen Abend sein.

  • Gerrit Lieb

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  • Karlsruher SC

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  • Christian Eichner

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