Auch der Wetterdienst warnt
Okklusion rollt auf Franken zu: Starker Schneefall droht
13.02.2026 – 07:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Studierende stapfen durch Schnee in Nürnberg (Archivbild): Ende Januar hatten kräftige Schneefälle das öffentliche Leben zum Erliegen gebracht. (Quelle: IMAGO/Ardan Fuessmann/imago)
Erst ist es ungewöhnlich mild, dann droht ein Temperatursturz. Der DWD sagt kräftigen Schneefall vorher, ein Experte rechnet mit Behinderungen – wohl auch in Nürnberg.
Am Freitag werden noch bis zu neun Grad in Nürnberg erwartet. Dann ist es aber mit den milden Temperaturen vorbei – es droht in ganz Franken ein heftiger Temperatursturz. Doch das ist nicht alles: Es soll auch wieder Schnee in der Region fallen – zunächst nur leicht, später drohen „kräftige Schneefälle“. Der als „Wetterochs“ bekannte Experte Stefan Ochs rechnet gar mit Behinderungen im Berufsverkehr am Montagmorgen.
Für Freitag erwartet der Meteorologe zunächst Höchstwerte von acht Grad in der Region. Anfangs einen frischen bis starken Südwestwind, der im Laufe des Tages abflache. Vereinzelt scheine auch mal die Sonne, sagt der „Wetterochs“. In der Nacht zu Samstag sollen die Temperaturen bis zum Gefrierpunkt fallen.
Laut dem „Wetterochs“ kommt dann am Samstag Bewegung ins Wetter: Laut seiner aktuellen Wettervorhersage liegen die Temperaturen rund um Nürnberg noch bei vier Grad am Morgen, am späteren Nachmittag seien es nur noch null Grad. Dazu erwartet der Experte leichte Niederschläge, die allmählich von Regen in Schnee übergehen sollen – „bis in tiefe Lagen“. Liegen bleiben soll der Schnee aber zunächst nur oberhalb von 400 Metern. Dort kämen auch nur zwei Zentimeter zusammen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigt die Vorhersage des lokalen Experten – und erwartet ebenfalls Neuschnee in Nordbayern am Samstag. Laut DWD liegen die Temperaturen in der Nacht zum Sonntag zwischen minus zwei und minus sechs Grad – es drohe „verbreitet Glätte“.
