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München – Es ist eines der wichtigsten und am prominentesten besetzten Treffen weltweit! 50 Staats- und Regierungschefs und zahlreiche Top-Militärs kommen zur 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), um über Krieg und Frieden zu beraten. Zum Schutz der hochkarätigen Gäste fahren die deutschen Sicherheitsbehörden alles auf, was geht.
Mindestens 5000 Beamte sichern das Gipfeltreffen der globalen Sicherheitspolitik, zu dem u. a. US-Außenminister Marco Rubio (54), Reza Pahlavi (65), Sohn des ehemaligen iranischen Schahs und Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) anreisen!
In der Stadt sind neben deutschen Polizisten auch erstmals Einsatzkräfte aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich. Auch SEK-Kräfte sind – wie bei solchen Treffen üblich – in Bereitschaft, Scharfschützen bauten sich schon Freitagfrüh auf Dächern der City auf.

Polizei-Spürhund „Luna“ schnüffelt an einem Auto im Sicherheitsbereich
Foto: EPA

Danach kurze Einsatzbesprechung mit der Diensthundeführerin
Foto: EPA
Ausweis- und Taschenkontrollen im zweiten Sicherheitsring
Die Polizei bewacht vor allem den innersten Sicherheitskreis um den Veranstaltungsort, das Hotel Bayerischer Hof. Rund um den Promenadeplatz ist laut Allgemeinverfügung der Münchner Polizei ohne Akkreditierung absolutes Betretungsverbot. Die angrenzenden Straßen („erweiterte Sicherheitszone“) dürfen nur mit „berechtigtem Interesse“ betreten werden, hier gibt es Ausweis- und Taschenkontrollen.
Am Wochenende ist fast das gesamte Stadtgebiet Flugverbotszone, auch private oder professionell genutzte Drohnen sind streng verboten. Den 5,5 Kilometer großen Radius überwacht die Polizei mit modernen Drohnendetektoren und bekämpft sie notfalls mit Abwehranlagen. Speziell ausgebildete Polizisten aus Tschechien helfen beim Schutz des Flughafens, auf dem zahlreiche Top-Gäste landen.

Straßensperren der Polizei rund um den Veranstaltungsort
Foto: EPA
Die Polizei bereitet sich auch auf viele Demos und Proteste vor. 21 Kundgebungen sind angemeldet, allein 100.000 Menschen wollen am Samstag auf der Theresienwiese für Menschenrechte im Iran demonstrieren. Dazu kommt es während der MSC häufig zu Störungen durch linke Gruppen.
Der Einsatzleiter der Münchner Polizei, Vizepräsident Christian Huber, sagt zur Bedrohungslage: „Eine 100-prozentige Sicherheit kann es nicht geben. Es gibt eine abstrakt hohe Gefährdungslage, aber keine konkreten Hinweise, dass irgendwas wäre.“