
Dieser Film sprengte für die Verhältnisse des Franchises den Budget-Rahmen.Bild: Lionsgate / Studiocanal
Filme und Serien
Zehn Filme umfasst diese Horror-Filmreihe mittlerweile, und ein elfter soll sogar in Arbeit sein. Während die meisten Streifen dieser Reihe kein bombastisches Budget vorweisen können, wurde für den neunten Film doch einiges auf den Tisch gelegt.

Folgen
Wenn man an ikonische Horrorfilm-Reihen denkt, kommen den meisten sofort die „Saw“-Filme in den Sinn. Zwischen 2004 und 2023 flimmerten stolze zehn Filme über die Kinoleinwände dieser Welt, und es soll sogar noch weitere Teile geben, wie man munkelt.
Die Filme sind nicht nur für ihre besondere Brutalität, sondern auch für ihren Low-Budget-Ansatz bekannt, der dem Erfolg nie im Weg stand.
Bei „Saw: Spiral“, dem neunten Teil der Reihe, griffen die Verantwortlichen allerdings etwas tiefer in die Tasche. Heute läuft der Film im Free-TV.
„Saw: Spiral“: Darum geht es
In dem Horror-Thriller aus der „Saw“-Reihe dreht sich alles um eine neue Mordserie, die von einem Nachahmungstäter inspiriert wurde.
Der Film folgt Detective Ezekiel „Zeke“ Banks (Chris Rock) und seinem neuen Partner William Schenk (Max Minghella), die eine Reihe grausamer Morde untersuchen, welche an die berüchtigten Jigsaw-Fälle erinnern.
Zeke, der in der Vergangenheit mit Korruption innerhalb seiner Polizeieinheit zu kämpfen hatte, wird von seinem Vater, dem pensionierten Polizeichef Marcus Banks (Samuel L. Jackson), unterstützt.
Während die Ermittlungen voranschreiten, wird Zeke in ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel verwickelt, bei dem er nicht nur die Identität des neuen Killers aufdecken, sondern auch seine eigenen moralischen Grenzen hinterfragen muss.
Jetzt die neue Folge „Touchdown & Tacheles – der NFL-Podcast von watson“ hören und tolle Preise gewinnen.
„Saw: Spiral“: Große Summe für Horrorfilm
Während der erste „Saw“-Film laut „The Numbers“ gerade einmal ein Budget von 1,2 Millionen Dollar hatte, stiegen die Kosten mit „Saw: Spiral“ auf rekordverdächtige 20 Millionen Dollar. Der Film ist damit der teuerste Streifen der gesamten Horror-Reihe.
Trotz des für das Franchise verhältnismäßig großen Budgets konnte der Film an den Kinokassen eher nicht überzeugen. Laut „Box Office Mojo“ nahm der Film nur knapp 40 Millionen Dollar ein und gilt somit kommerziell als einer der schwächsten Einträge der „Saw“-Reihe.
Allerdings muss man hierbei berücksichtigen, dass der Horror-Streifen während der Corona-Pandemie in die Kinos kam, als Menschen nicht so zwanglos und zahlreich in die Lichtspielhäuser des Landes strömen konnten, wie es jetzt zum Glück wieder möglich ist.
Auf Rotten Tomatoes schneidet der Film vor allem bei der Kritik nicht so gut ab. Während das Publikum 75 Prozent gibt, sorgen die professionellen Stimmen nur für eine Wertung von 39 Prozent.
Am 13. Januar läuft „Saw: Spiral“ ab 23.45 Uhr bei Tele 5 im Programm. Wer die TV-Ausstrahlung verpasst hat, findet den Horrorfilm aber auch bei Amazon als Kauf- und Leihtitel.