Durch einen DNA-Treffer an einer Schusswaffe ist die Münchner Polizei einem Tatverdächtigen für einen vereitelten Tankstellen-Überfall und eine vollendete Körperverletzung in Pasing auf die Spur gekommen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 18-Jährigen aus Fürstenfeldbruck. Die Tat selbst hatte sich bereits am 13. September 2025 ereignet, einem Samstagabend.

Gegen 22.40 Uhr hatte damals ein 24 Jahre alter Passant auf dem Gelände einer Tankstelle in der Lortzingstraße mitbekommen, wie sich ein Mann und eine Frau über einen geplanten Überfall auf die Tankstelle unterhielten. Als der 24-Jährigen die beiden Personen ansprach, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. In deren Verlauf schoss der Mann mehrmals auf den Passanten; dieser wurde dabei am Hinterkopf verletzt.

Mithilfe eines Bekannten gelang es dem 24-Jährigen, dem Täter die Schusswaffe abzunehmen – eine Luftdruckpistole, die mittels Gaskartuschen kleine Stahlkügelchen verschoss, wie sich später herausstellte. Die beiden verhinderten Räuber flüchteten.

Von den auf der Pistole gefundenen DNA-Spuren führte nun eine zu dem 18-Jährigen, der wegen Körperverletzungs-, Drogen- und Diebstahlsdelikten bereits aktenkundig war. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten sowohl Zubehör der Tatwaffe als auch die beschriebene Tatkleidung. Auch die damalige Begleiterin des Teenagers wurde ermittelt, eine 17-Jährige aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck.