Mintzlaff fordert Rückkehr in die Champions League
RB-Aufsichtsratschef und Red-Bull-Geschäftsführer Mintzlaff hatte nach dem Pokal-Aus unter der Woche beim FC Bayern gesagt, er wolle in die Champions League. Mit einer Leistung wie beim 0:2 in München sei dies auch möglich. Bis dahin war die Rückkehr ins internationale Geschäft als Saisonziel ausgegeben worden. „Natürlich will jeder lieber Champions League spielen als Europa League und lieber Europa League als Conference League“, sagte Werner.
Werner-Abschied vor dem Anpfiff
Ein Höhepunkt im Rahmen der Wolfsburg-Partie findet bereits rund 20 Minuten vor dem Anpfiff statt, wenn Ex-Nationalspieler Timo Werner offiziell im Stadion verabschiedet wird. Der Rekordtorschütze des Clubs wechselt in die USA nach San José, trainiert aber aus privaten Gründen noch in Leipzig und ist bei RB nahezu vollständig ins Training integriert. Am 22. Februar startet San José gegen Kansas City in die neue MLS-Saison.
Das Spiel gegen Wolfsburg dürfte Werner wieder von der Tribüne aus verfolgen. Die Niedersachsen haben drei Spiele nacheinander verloren und stehen nur dank der besseren Tordifferenz knapp über dem Relegationsplatz auf Rang 15. „Ich sehe schon eine klare Idee, wie sie Fußball spielen wollen“, sagte Ole Werner. „Das hat jetzt vielleicht noch nicht immer in Ergebnisse gemündet.“
Kapitän Raum gesperrt
Personell muss Leipzigs Coach erneut umbauen. Zwar sind keine neuen Verletzten hinzugekommen, doch Kapitän David Raum fehlt wegen einer Gelb-Sperre. Für den Linksverteidiger wird der im Sommer aus Köln gekommene Max Finkgräfe zu seinem ersten Startelf-Einsatz kommen. Möglicherweise pausiert auch Xaver Schlager, der für Winter-Leihgabe Brajan Gruda Platz machen könnte.
RB-Sportchef Schäfer glaubt an Klassenerhalt seines Ex-Klubs
Derweil glaubt RB Leipzigs Geschäftsführer Marcel Schäfer nicht an einen Abstieg seines langjährigen Clubs VfL Wolfsburg. „Ich bin davon überzeugt, dass sie die Klasse halten“, sagte der 41-Jährige der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung vor dem Wiedersehen am Sonntag. Schäfer war insgesamt 17 Jahre Spieler, Sportdirektor und zuletzt Geschäftsführer des VfL, ehe er 2024 in gleicher Funktion nach Leipzig wechselte. Seine Familie lebt immer noch in Wolfsburg.
Seine Verbundenheit mit dem VfL sei so stark, dass er dem Team weiterhin „an 32 Spieltagen die Daumen drückt“. In Wolfsburg wird auch immer wieder über eine Rückkehr des Meisterspielers von 2009 spekuliert. Schäfers Sportchef-Nachfolger Peter Christiansen steht aufgrund der sportlichen Entwicklung des Tabellen-15. in der Kritik. Schäfer schloss das grundsätzlich nicht aus, verwies in diesem Zusammenhang aber immer auf seinen noch bis 2028 laufenden Vertrag in Leipzig.