„Mit dem Warnstreik setzen die Beschäftigten ein sichtbares Zeichen: Glamouröse Filmfestspiele und prekäre Arbeitsbedingungen passen nicht zusammen“, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Andreas Köhn. „Während sich die Hauptstadt im Glanz der Berlinale präsentiert, kämpfen viele Kinobeschäftigte weiterhin für existenzsichernde Löhne.“ Am Cubix wurde auch eine Kundgebung angekündigt. Die Premierenaufführungen der Berlinale-Wettberbsfilme finden dort allerdings nicht statt.

Verdi fordert für die Kinobeschäftigten einen Einstiegslohn von mindestens 16 Euro pro Stunde. Cinestar hat nach Gewerkschaftsangaben bislang kein Angebot vorgelegt, sondern verweise auf den gesetzlichen Mindestlohn. UCI habe eine Tariferhöhung um 14 Cent angeboten, setze ab 2027 aber ebenfalls auf den Mindestlohn von dann 14,60 Euro.