10:55 Uhr | Rubio: Wissen nicht, ob Russland Krieg beenden will
US-Außenminister Marco Rubio hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz eingeräumt, die Verhandlungsbereitschaft von Russland über den von US-Präsident Donald Trump initiierten Friedensplan für die Ukraine sei unklar: „Wir wissen nicht, ob die Russen es ernst meinen mit der Beendigung des Krieges.“ Die Russen sagten, dass sie es seien. Doch es blieben offene Punkte für einen Kompromiss. Rubio zufolge werden die USA weiterhin alles tun, um ein Ende des Krieges zu erreichen. Man prüfe weiter Lösungen, mit denen die Ukraine leben könne und die auch für Russland akzeptabel seien. (Quelle: dpa)
08:29 Uhr | Tote bei russischen Luftangriffen
Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hafenstadt Odessa und die Region Saporischschja sind nach Angaben der ukrainischen Behörden zwei Menschen getötet worden. In Odessa sei ein Wohngebäude bei einem Drohnenangriff in Brand geraten, teilte der Gouverneur der südlichen Region im Onlinedienst Telegram mit.
In der Region Saporischschja starb bei russischen Luftangriffen mindestens ein Mensch, wie der regionale Militärchef mitteilte. Nach seinen Angaben gab es binnen 24 Stunden 655 Angriffe auf 41 Siedlungen in der Region. Drei Menschen seien verletzt worden. (Quelle: AFP)
06:55 Uhr | Orden für Olympia-Athleten Heraskewytsch
Die Ukraine hat den Skeleton-Sportler Wladyslaw Heraskewytsch mit dem Orden der Freiheit geehrt. Präsident Wolodymyr Selenskyj würdigte bei einem überraschenden Treffen mit dem 27-Jährigen in München die konsequente Haltung des Athleten im Streit um dessen Helm mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC).
Heraskewytsch war bei den Winterspielen in Italien disqualifiziert worden, weil er mit seinem Helm an im Krieg mit Russland getötete Athleten erinnerte. Er wollte auch im Wettkampf nicht auf den Helm verzichten. Das IOC disqualifizierte ihn wegen Verletzung des politischen Neutralitätsgebots. Selenskyj dankte auf X Heraskewytsch für dessen „Haltung, Stärke und Mut“. (Quelle: dpa)