In vielerlei Hinsicht könnte die Behauptung, dass die vergangene Woche popkulturell geschichtsträchtig war, gegen so manchen Zweifel bestehen. Abgesehen davon, dass die Promis – und hier hört der Spaß auf – immer noch durch die Epstein-Files auf Trab gehalten werden, war insbesondere der Auftritt des puerto-ricanischen Sängers Bad Bunny in der Halbzeit des Super Bowls im kalifornischen Santa Clara für Schlagzeilen in Superlativen verantwortlich.

Gil Ofarim als Dschungelkönig G wie geläutert

In Deutschland wurde das nur dadurch übertrumpft, dass Sänger und Heuchler Gil Ofarim Dschungelkönig wurde. Bunny und Ofarim haben dabei eines gemeinsam: An beiden Personalien spaltet sich die Gesellschaft. Wobei ersterer im Gegensatz zu letzterem alles dafür tut, dass dem nicht so ist. Außerdem lässt Benito Antonio Martínez Ocasio, so heißt Bunny eigentlich, dann doch irgendwie Grautöne zu beziehungsweise riskiert, dass auch seine Fans etwas auszusetzen haben.

NFL, American Football Herren, USA Super Bowl LX-Seattle Seahawks at New England Patriots Feb 8, 2026 Santa Clara, CA, USA Bad Bunny performs the halftime show in Super Bowl LX between the Seattle Seahawks and the New England Patriots at Levi s Stadium. Santa Clara Levi s Stadium CA USA, EDITORIAL USE ONLY PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xMarkxJ.xRebilasx 20260208_lbm_su5_167 Im monochromen Zara-Mehrteiler. Bad Bunny bei seiner Football-Halbzeit-Show Anfang der Woche.

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Die spalten sich in Social-Media-Kommentarspalten nämlich an seinem Outfit, das vom Fast-Fashion-Hersteller Zara stammte. Das finden die einen nicht besonders ökologisch, während die anderen das als bodenständige, integrative Geste verstehen. Billigmode kann sich schließlich jeder leisten.

Liebe geht unter die Haut

So oder so war er besser gekleidet als so mancher Berliner Promi, der den Berlinale-Auftakt am Donnerstagabend besuchte. Wobei insbesondere Schauspieler Matthias Schweighöfer herausstach. Sein Gala-Look war ein grauer Dreiteiler rund um einen Kapuzenpullover. Das hätte bei einem Konzert zwischen zwei Football-Halbzeiten gut funktioniert, auf einem roten Teppich wirkte das dann doch eher deplatziert.

Es war sehr schönes Wetter. Es war sehr warm.

Schauspieler Matthias Schweighöfer über Brasilien

Dabei galt ihm ganz besonders große Aufmerksamkeit, weil es sich hier, laut „Bild“, um den ersten gemeinsamen Auftritt von ihm und Partnerin Ruby O. Fee als frischgebackene Eheleute handelte. Dem Boulevardblatt verriet er, dass es sich „gut und schön“ anfühle, verheiratet zu sein. Über die Hochzeit, die im Januar in Brasilien stattfand, sagte er nur: „Es war sehr schönes Wetter. Es war sehr warm.“ Was will man mehr?

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Nun, das kommt natürlich darauf an, um was genau es geht. In Sachen Tattoos zum Beispiel kann ein gewisser Maximalismus Familienfehden weiter befeuern, und da wäre dann weniger wirklich mehr. Oder so. Zu beobachten ist das aktuell bei den Beckhams. Der älteste Sohn, Brooklyn, hatte sich zuletzt ja erst von seinen Eltern, dem Ex-Fußballer David und dem Spice-Girl Victoria, losgesagt. Offenbar ließ er dann konsequenterweise auch unter seine Haut gehende Verewigungen der beiden (plus solche, die seine drei Geschwister betreffen) schwärzen.

Sein jüngerer Bruder reagierte darauf wiederum mit einer neuen Tätowierung seinerseits. Sein ausrasierter Hinterkopf schmückt jetzt der Schriftzug „Family“. Gerne würde man den Beckhams raten, doch einfach über eine WhatsApp-Gruppe zu kommunizieren, doch der Zug ist offenbar schon lange abgefahren.