Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton hat Präsident Donald Trumps Haltung zur Ukraine als „schändlich“ bezeichnet. Sie halte den Versuch, die Ukraine zu einem Kapitulationsabkommen mit Russland zu zwingen, „für beschämend“, sagte die 78-Jährige auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Entweder verstehe Trump das Leid der Ukrainer nicht, oder es sei ihm gleichgültig, sagte die einstige Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten. Die Ukraine kämpfe an der Front für Demokratie und Freiheit, verliere dabei Tausende Menschen und werde durch die Besessenheit eines einzelnen Mannes zerstört, sie zu kontrollieren, erklärte Clinton. (Quelle: dpa)
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Sonnabend in München stellvertretend für den Mut und die Widerstandsfähigkeit aller Ukrainer mit dem Ewald-von-Kleist-Preis geehrt worden. Zuvor hatte er auf der Münchner Sicherheitskonferenz erneut eine Nato-Mitgliedschaft seines Landes gefordert. Er beklagte zudem, dass die USA immer wieder Zugeständnisse von der Ukraine, aber zu wenig von Russland verlangten.