Auf Charli XCX’ neuestem Werk geht es nicht ums nächtelange Durchmachen, sondern um düstere Dachböden, verstaubte Geheimnisse und gruselige Spiegelbilder. Dass die Themen der Schauerliteratur vor allem bei einer jungen Generation im Kommen sind, beweist die Welle an Literaturverfilmungen, die im letzten Jahr mit Robert Eggers’ Nosferatu begann und mit Guillermo del Toros Frankenstein und Emerald Fennells Softporno-Version von Wuthering Heights nur noch mehr Zugkraft bekommt. Vermutlich um mit der Galionsfigur des Hyperpop gleich noch mehr Kinopublikum abzuholen, wünschte sich die Regisseurin von Charli XCX ein, zwei Songs für ihre Buchadaption. Vom Drehbuch angetan, produzierte die Britin gleich ein ganzes Konzeptalbum, das am 13. Februar erscheint.