Cheftrainer Albert Riera änderte in seinem ersten Heimspiel seine Startelf auf drei Positionen. Arthur Theate fehlte wegen einer Knieverletzung, Oscar Højlund aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre und Farès Chaibi plagten Oberschenkelprobleme. Dafür begannen Aurèle Amenda, Jean-Mattéo Bahoya und Ayoube Amaimouni-Echghouyab. Für Letzteren war es das Startelfdebüt in der Bundesliga und für Eintracht Frankfurt, Bahoya startete erstmals im Kalenderjahr 2026.
Die Partie begann zerfahren auf beiden Seiten. Die Eintracht war um Kontrolle bemüht, musste aber zumeist den Ball den Gästen überlassen. Die ersten gefährlichen Aktionen hatten aber die Gastgeber durch Kalimuendo, der zunächst, von Doan auf die Reise geschickt, an Nicolas scheiterte (4.), ehe er knapp im Abseits stand. Nach einem Zusammenprall mit dem Gladbacher Keeper musste der Franzose dann an der Schulter behandelt werden und die Eintracht zweimal kurz in Unterzahl spielen. Denn der Stürmer kehrte nur kurz zurück, musste dann raus, während sich Dahoud erst noch bereit machen musste. Der Ex-Gladbacher ersetzte den Stürmer in vorderster Front.
Brown eröffnet
Die Partie blieb weiter ohne Rhythmus. Nach einer Parade von Santos gegen Takais Abschluss aufs kurze Eck (19.) blieb kurz darauf Kristensen liegen (20.), der jedoch weitermachen konnte. Nach der ersten sehr guten Kombination und dem zweiten Torschuss überhaupt gingen die Adlerträger in Führung. Bahoya und Brown kombinierten sich auf der linken Seite durch, der Franzose legte letztlich quer auf die Nummer 21, die per Direktabnahme cool zum 1:0 vollendete (24.). Es war das dritte Saisontor für Brown.