Für die Jecken aus Moers und Duisburg-Homberg war der Nelkensamstagszug der absolute Höhepunkt der Session. Nicht nur die Regenten des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (KGK) – Bastian I. und Steffen I. – haben auf den Termin hingefiebert.

In trockenen Jahren hat der närrische Lindwurm rund 100.000 Zuschauer und mehr. Mit rund sechs Kilometern Wegstrecke ist er nach Mönchengladbach der zweitgrößte Zug am linken Niederrhein.

Der Nelkensamstagszug, der diesmal an der Glückaufhalle in Homberg startete, bestand diesmal aus 34 Wagen und 14 Fußgruppen. Ganz vorne rollte wieder ein Sparschwein mit – ein kleines Elektroauto, das wie ein Sparschwein gestaltet war und Spenden zur Finanzierung des Zugs 2027 aufnehmen konnte. Ganz am Ende des Zugs fuhr wie immer der Prinzenwagen: eine Cinderella-Kutsche in den Farben Türkis und Weiß – den Farben des Kulturausschuss Grafschafter Karneval.

Nach der verkürzten Streckenführung 2025 endete der Zug 2026 auf Höhe des Einmündungsbereiches Wilhelm-Schroeder Straße / Ostring. Um den rund sechs Kilometer langen Zugweg abzusichern, hatte die Stadt insgesamt etwa 50 Sperrstellen eingerichtet. Zum Einsatz kamen rund 130 Sperren (LKW-Sperren/Pitagonen, Metallsperren, Fahrzeuge, Betonsperren).