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205 Punkte inklusive Herzschlag-Finale am Sonntagabend in der Easycredit Basketball Bundesliga beim Spiel Gladiators Trier gegen Niners Chemnitz.
Dreieinhalb Minuten vor Schluss führen die Gastgeber 89:88. Doch ein 8:0-Lauf der Chemnitzer innerhalb von 84 Sekunden kippt das Spiel zugunsten der Gäste. 105:100 siegen die Niners.
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Doch das Ergebnis war für den Trierer Sportdirektor Don Beck (72) fast nebensächlich. In der Halbzeitpause gab der US-Amerikaner, einer der Macher bei den Gladiators, das neue Ziel aus: „Wir haben unser erstes Saisonziel erreicht“, so Beck am Dyn-Mikro. „Darüber bin ich sehr zufrieden. Jetzt haben wir neue Ziele. Wir wollen in die Play-offs!“
Trotz Heimpleite gegen Chemnitz: Trier überrascht mit neuen Saisonzielen
Klare Ansage von dem Ami. Bisher stapelte der Aufsteiger immer sehr tief, sprach ausschließlich vom Ziel Klassenerhalt. Vor der Heimpleite gegen Chemnitz waren die Gladiators mit 12 Siegen aus den ersten 19 Spielen Vierter, Ziel ist mittlerweile locker erreicht. Zum Vergleich: Heidelberg steht als Siebzehnter auf dem ersten Abstiegsplatz. Und hat bisher fünf Spiele gewonnen …
Zum Spiel: Insgesamt 14 Führungswechsel, Chemnitz mit der höchsten Führung (11 Punkte) zweiten Viertel nach einem Bedime-Lay-up zum 50:39. Doch so einfach lässt sich Trier zu Hause nicht die Punkte klauen, haben in ihrer Premieren-Saison in der BBL sieben von neun Heimspielen gewonnen. Adekunle sorgt im vierten Viertel nach langer Zeit wieder für eine Trierer Führung (37./ 89:88). Doch dann folgt der 8:0-Lauf der Gäste. Chemnitz schafft mit dem zweiten Sieg in Folge den Anschluss an die Play-In-Plätze, ist jetzt Zwölfter.
Foto: BILD
Triers Clay Guillozet (17 Punkte) sehr sachlich danach am Dyn-Mikro: „Man lernt mehr von den Spielen, die man verliert, als von denen, die man gewinnt. Aber wir haben einfach zu langsam angefangen. Sie waren intensiver. Und wir dürfen uns einfach zu Beginn nicht so ein tiefes Loch buddeln.“ Chemnitz‘ Roman Bedime (17 Punkte/ Career-High): „Ich freue mich über mein Carrer-High. Aber morgen denke ich da schon nicht mehr dran.“
Top-Scorer: Jordan Roland (Trier/ 22 Punkte), Yoerdan Minchev (Chemnitz/ 22 Punkte, 9 Rebounds)
