Fabian Reese (Hertha BSC): „Wir waren in der 1. Halbzeit energetisch nicht auf dem höchsten Niveau. Wir waren in den Zweikämpfen ein bisschen zu spät und im Ballbesitz zu ungenau. Wir haben auch die Geschenke des Gegners nicht angenommen und lagen, weil wir defensiv einen Schritt zu spät waren, verdient zurück. In der 2. Halbzeit sind wir sehr gut zurückgekommen, machen den Anschlusstreffer und lassen dann aber das 1:3 zu. Wir haben in der 2. Halbzeit gezeigt, dass wir es können – aber so reicht es gegen ein Topteam nicht.“
Andre Mijatovic (Hertha BSC): „Das Spiel tut natürlich weh. Aber wir haben noch zwölf Spiele, es ist noch nichts verloren. Wir können den Jungs nichts vorwerfen, sie wollten es unbedingt. Es hat vermutlich die mentale Frische gefehlt, so war Hannover in einigen Aktionen cleverer. Wir haben in der Rückrunde gute Leistungen gezeigt, was uns darin bestätigt, dass der Weg der richtige ist. Jetzt müssen wir den Kopf freibekommen, dann geht es weiter.“
Christian Titz (Hannover 96): „Ich bin aufgrund der letzten Minuten fast ein wenig verärgert. Es ist aber natürlich gut, dass wir die Distanz zu Hertha erweitert haben. Wir hätten das Spiel mehrmals zumachen müssen, es wurde nochmal unnötig spannend. Über weite Strecken haben wir das Spiel aber kontrolliert.“